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Bedford-Strohm: Versachlichung der Debatte um Klimaproteste

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Amberg (dpa/lby) – Der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm fordert angesichts der Proteste von Klimaschützern eine Versachlichung der Debatte. Nicht die Protestform der Aktivisten sollte im Zentrum der Diskussion stehen, sondern deren Inhalte. Die Dringlichkeit, mit der junge Leute in ihrem Protest auf den Klimawandel hinwiesen, müsse gehört werden, sagte er am Montag bei der Landessynode der Evangelischen Kirche in Amberg. Die Protestformen seien sicher umstritten, jedoch müsse alles getan werden, um das Ruder herumzureißen und die Zerstörung der Schöpfung zu stoppen. „Wir müssen der nachfolgenden Generation eine Welt hinterlassen, in der unsere Enkel und Urenkel mindestens so gut leben können wie wir jetzt.“

Zum kürzlich von der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Magdeburg gefassten Beschluss über ein Tempolimit für kirchliche Autofahrten von 100 und 80 Stundenkilometern auf Autobahnen und Landstraßen sagte Bedford-Strohm: „Nach Amberg bin ich mit einem Elektroauto gefahren, und wir sind zwischen 100 und 110 gefahren.“ Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel sagte, dass es hier um Selbstverpflichtung geht. „Wer verantwortungsvoll mit der Schöpfung umgeht, der rast nicht mit 200 km/h über die Autobahn.“ Dafür brauche es keine rigorosen Vorgaben. Am besten sei ohnehin, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, jedoch sei das auch nicht immer möglich, sagte Preidel.

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