Juli 28, 2026 11:32 a.m. CEST

Zwischenfall über dem Atlantik

Rauch an Bord – Swiss-Airbus muss notlanden

28.07.2026 – 04:35 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Flugzeug von Swiss: Bei einem Flug von Zürich nach New York kam es zu einem Zwischenfall. (Symbolbild) (Quelle: Christiane Oelrich/dpa/dpa-bilder)

Ein Flug von Zürich nach New York muss außerplanmäßig landen. An Bord entwickelt sich Rauch – die Piloten reagieren sofort und leiten eine Notlandung ein.

Der Swiss-Flug LX16 von Zürich nach New York hat am Montag wegen einer Rauchentwicklung an Bord außerplanmäßig im US-amerikanischen Bangor im Bundesstaat Maine landen müssen. Wie mehrere Schweizer Medien berichteten, trat der Rauch im vorderen Bereich der Business-Class auf. Alle 208 Passagiere sowie die Crew blieben unverletzt.

Der Airbus A333 war um 10.26 Uhr in Zürich gestartet. Als die Maschine den kanadischen Luftraum über Nova Scotia erreichte, leitete die Besatzung einen ersten Sinkflug ein. Kurz nachdem das Flugzeug die Küste von Maine erreicht hatte, sendete die Cockpitbesatzung den internationalen Notfallcode 7700 und beantragte eine sofortige Umleitung zum Bangor International Airport. Dieser Code signalisiert den Fluglotsen eine akute Luftnotlage.

Hintergründe noch unklar

Swiss-Sprecher Michael Pelzer erklärte gegenüber „20 Minuten“: „In einer solchen Situation landen die Piloten das Flugzeug unverzüglich und setzen zusätzlich ein Notsignal ab, damit die Flugsicherung den Flug mit der gebotenen Priorität behandelt.“ Die örtliche Feuerwehr stand bei der Landung vorsorglich bereit und überprüfte das Flugzeug anschließend. Pelzer weiter: „Die Feuerwehr hat das Flugzeug nach der Landung überprüft und konnte keine Feuer- oder Hitzeentwicklung feststellen.“

Was die Rauchentwicklung ausgelöst hat, ist noch unklar. Experten untersuchen nun das Flugzeug. Die Bodencrews in der Schweiz und den USA kümmern sich unterdessen um die Weiterreise der Passagiere. Pelzer sagte: „Unsere Teams kümmern sich mit Hochdruck um die Weiterreise unserer Passagiere. Wir sind dazu in enger Absprache mit dem Flughafen Bangor und setzen alles daran, für alle Betroffenen so rasch wie möglich eine passende Lösung zu finden.“

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