Bei deutscher Meisterschaft
Skurriler Unfall: Blutende Wunde bei Hochspringer
25.07.2026 – 20:37 UhrLesedauer: 1 Min.
Tobias Potye ist erneut bester deutscher Hochspringer. Doch beim entscheidenden Wettbewerb ist er in eine unglückliche Szene verwickelt.
Hochspringer Tobias Potye ist trotz eines schmerzhaften Missgeschicks zum sechsten Mal in Folge deutscher Meister im Hochsprung. Der einstige EM-Zweite prallte bei den Titelkämpfen in Bochum bei einem Fehlversuch über 2,19 Meter an einen der Ständer, die die Latte halten. Dabei erlitt Potye eine Wunde am Kopf, die behandelt werden musste, und konnte nicht weitermachen.
So genügten dem Münchner bescheidene 2,15 Meter für den Titel vor dem höhengleichen Falk Wendrich. „Er hat immer wieder mal Wadenkrampf-Probleme. Beim zweiten Versuch dachte ich, dass er abbricht, aber er hat durchgezogen“, berichtete Wendrich, der das Malheur von Potye aus nächster Nähe beobachtete. Dem 31-Jährigen machten in den vergangenen Jahren immer wieder Verletzungen zu schaffen. Allerdings hat Potye im Juni auch schon 2,30 Meter gemeistert.
