September 5, 2026 12:17 p.m. CEST

Am frühen Morgen

Schüsse in Ostheim – Polizei im Einsatz


Aktualisiert am 05.09.2026 – 11:43 UhrLesedauer: 1 Min.

Einsatzkräfte der Polizei arbeiten am Tatort. Erneut gab es Schüsse auf einen Gastronomiebetrieb in Köln: Im Stadtteil Ostheim ist eine Bar beschossen worden. (Quelle: FRM)

Auf der rechten Rheinseite sind am frühen Samstagmorgen offenbar mehrere Schüsse gefallen. Die Polizei ist im Einsatz.

Am Samstagmorgen ist es in Köln-Ostheim zu Schüssen auf eine Bar in der Frankfurter Straße gekommen. An dem türkischen Lokal seien mehrere Einschusslöcher entdeckt worden, so eine Polizeisprecherin zur Kölner Lokalredaktion von t-online.

Die Polizei ist vor Ort und untersucht derzeit Spuren. Hinweise auf Verletzte gebe es nicht.

Schüsse in Köln: Serie beschäftigt die Polizei

Am späten Vormittag berichtete der „Kölner Stadtanzeiger“, dass die Polizei mittlerweile nach einem älteren Opel fahnde. Demnach soll das Auto vor der Bar, die unter Beschuss stand, gehalten haben. Der Beifahrer sei aus dem Wagen gestiegen und habe mehrfach auf das türkische Lokal gefeuert, so der Bericht.

In den vergangenen Wochen war es wiederholt dazu gekommen, dass Lokale in der Domstadt von Unbekannten beschossen wurden. Zuletzt am Montag an der Bonner Straße: Hier wurde ein Café am Morgen beschossen, Anwohner berichteten daraufhin von dramatischen Momenten.

Mehrere Vorfälle in Köln und Umgebung

Die Schüsse in der Kölner Südstadt sind Teil einer Reihe von Vorfällen, die sich zuvor in Erftstadt, Köln-Vingst und Köln-Mülheim ereignet hatten. In der Organisierten Kriminalität gelten solche Aktionen oft als Warnungen, beispielsweise an Geschäfteinhaber, Mitarbeitende oder Menschen, die den Ort regelmäßig aufsuchen. Die Motive sind derzeit allerdings noch unklar.

In der Bevölkerung kommen Erinnerungen an den Kölner Drogenkrieg hoch. Vor zwei Jahren kam es nicht nur zu Schüssen auf Wohnhäuser und Geschäfte, zeitweise explodierten auch Sprengsätze vor Hauseingängen und Geschäften. Ein Großteil der Tatverdächtigen, darunter der mutmaßliche Kopf der Bande, muss sich mittlerweile vor Gericht verantworten.

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