Ungewöhnliches Politiker-Posting
Franziska Giffey erhält Lob und Kritik für Bauchfrei-Foto
Aktualisiert am 06.10.2026 – 11:16 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit vielen Jahren schon ist Franziska Giffey Politikerin. Ihre Motivation stammt aus ihrer Jugend, wie sie nun mit einem alten Foto von sich erklärt.
Über 50.000 Menschen folgen Franziska Giffey auf Instagram. Dort gibt die stellvertretende Bürgermeisterin von Berlin regelmäßig Einblicke in ihren Alltag als Politikerin. Doch jetzt hat die 48-Jährige mit einem Foto von sich aus ihrer Jugend überrascht. Dahinter steckt ein Appell an ihre Kolleginnen und Kollegen aus der Politik.
Zu einem Foto von sich in einer Jeans und in einem bauchfreien Top mit Leopardenmuster schrieb sie, dass sie froh sei, ihre Jugend in einem wiedervereinten Deutschland verbracht haben zu dürfen. Sie habe ein „friedliches Europa“ erlebt und ein Berlin, „das nach dem Mauerfall wieder zusammengewachsen ist und sich unglaublich entwickeln konnte“.
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Ihre Botschaft: „Was damals geschafft wurde – eine friedliche Revolution im Kampf um die Freiheit und die Demokratie – ist nicht für immer errungen, sondern muss immer wieder aufs Neue erkämpft werden.“ In diesem Zusammenhang nimmt sie auch ihre Kolleginnen und Kollegen aus der Politik in die Verantwortung.
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„All diejenigen, die heute in politischen Ämtern sind und all diejenigen, die die Freiheit in unserem Land genießen, tragen gemeinsam dafür Verantwortung, dass unsere Demokratie erhalten bleibt und geschützt wird.“
Lob und Kritik für Beitrag
Für diesen Beitrag bekommt Giffey viel Zuspruch: „Weiter so. Sehr stark!“, schrieb etwa jemand. Doch nicht alle können sich über den Beitrag der SPD-Politikerin freuen. „Ist es sinnvoll, dieses Bild zu posten?“, fragte etwa eine Person. In einem anderen Kommentar stellte jemand infrage, ob man ein solches Foto „als seriöse Politikerin“ veröffentlichen dürfe.
Nicht nur das Foto, auch Giffeys Worte stoßen bei manchen auf Widerspruch. „Das war keine friedliche Revolution“, schrieb etwa jemand. Eine andere Person deutete an, dass sich Deutschland nicht zum Positiven entwickelt habe.
