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Union bleibt vor den Grünen, SPD bremst die Talfahrt

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Die Rangfolge bei der Sonntagsfrage bleibt unverändert: Die oppositionelle Union würde vor den Grünen und der SPD die meisten Stimmen erhalten. CDU und CSU verlieren jedoch leicht, die Sozialdemokraten können Luft holen. Olaf Scholz legt derweil in der Kanzlerfrage zu.

Die Unionsparteien verlieren laut RTL/ntv Trendbarometer 2 Prozentpunkte an Zustimmung, würden aber laut Sonntagsfrage stärkste Kraft im Bundestag bleiben. Die Grünen geben 1 Punkt ab. Währenddessen gewinnen FDP, AfD und die sonstigen Parteien jeweils 1 Prozentpunkt hinzu. Für die SPD verändert sich nichts, nachdem sie in der Vorwoche unter 20 Prozent gerutscht war.

Wäre jetzt Bundestagswahl, lägen CDU/CSU laut den Forsa-Zahlen mit aktuell 27 Prozent 4 Prozentpunkte vor den Grünen (23 Prozent) und 8 Prozentpunkte vor der SPD, die weiter bei 19 Prozent verharrt. Die FDP könnte mit 8, die AfD mit 10 und die Linke mit 4 Prozent der Wählerstimmen rechnen. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt aktuell bei 20 Prozent und damit unter dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl (23,4 Prozent).

Scholz gewinnt an Zustimmung

Wenn sie den Bundeskanzler direkt wählen könnten, würden sich aktuell 41 Prozent aller Wahlberechtigten (plus 2 Prozentpunkte) für Olaf Scholz und unverändert 20 Prozent für Friedrich Merz entscheiden. Von den SPD-Anhängern würden sich 86 Prozent für Scholz, von den Anhängern der CDU/CSU weiterhin 50 Prozent für Merz entscheiden.

Nach ihren Wahlerfolgen sind auch Daniel Günther aus Schleswig-Holstein und Hendrik Wüst aus Nordrhein-Westfalen als potenzielle Kanzlerkandidaten der Union im Gespräch. Die Wahlberechtigten in der gesamten Republik halten beide für ähnlich geeignet wie den CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz. Lediglich der bayerische Ministerpräsident Markus Söder übertrifft Merz, Günther und Wüst.

Von den Anhängern der Union insgesamt halten deutlich mehr Söder (38 Prozent) als Merz (23 Prozent) für den geeignetsten nächsten Kanzlerkandidaten der Union. Bei der CDU halten 24 Prozent Merz und 34 Prozent Söder für den besseren Kanzlerkandidaten.

51 Prozent halten alle für unfähig

Die Kompetenzwerte der Parteien ändern sich gegenüber der Vorwoche nur geringfügig: 22 Prozent aller Wahlberechtigten (minus 1 Prozentpunkt) trauen aktuell den Grünen, jeweils 11 Prozent der CDU/CSU (minus 1 Prozentpunkt) und der SPD, unverändert 2 Prozent der FDP und 3 Prozent (minus 1 Prozentpunkt) den sonstigen Parteien politische Kompetenz zu. 51 Prozent trauen aktuell keiner Partei die Lösung der Probleme im Land zu. 13 Prozent der Bundesbürger gehen derzeit von einer Verbesserung, 70 Prozent von einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland aus. 15 Prozent erwarten keine Veränderung der wirtschaftlichen Lage.

Die Daten zu den Trends wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 31. Mai bis 3. Juni 2022 erhoben. Datenbasis: 2002 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte. Die Daten zum Kanzlerkandidaten der Union wurden von Forsa vom 2. bis 3. Juni erhoben. Datenbasis: 1001 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte.

Weitere Informationen zu Forsa
Forsa – Umfragen im Auftrag von RTL Deutschland

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