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Kreml stärkt China im Taiwan-Konflikt den Rücken

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In Reaktion auf den Besuch Nancy Pelosis in Taiwan demonstriert China seine militärische Macht rund um die Inselrepublik. Unterstützung für das Manöver kommt aus Moskau. Dieses sei ein „souveränes Recht“, sagt Kremlsprecher Peskow.

Im Konflikt um die demokratische Inselrepublik Taiwan bekommt China bei seinen umstrittenen Militärmanövern Rückhalt vom verbündeten Russland. „Was die Manöver betrifft: Das ist Chinas souveränes Recht“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge. Einmal mehr kritisierte Peskow auch den von Peking scharf verurteilten Besuch der US-Spitzenpolitikerin Nancy Pelosi in Taipeh vor wenigen Tagen.

„Das war ein völlig unnötiger Besuch und eine unnötige Provokation“, sagte der Sprecher von Kremlchef Wladimir Putin. China sieht Taiwan als Teil der Volksrepublik an. Die Inselrepublik selbst versteht sich hingegen schon längst als unabhängig.

Als Reaktion auf Pelosis Besuch ließ China die größte militärische Machtdemonstration seit Jahrzehnten anlaufen: Seit Donnerstag sind Manöver in sechs Gebieten rund um Taiwan voll im Gange. In der Meerenge, die Taiwan vom Festland trennt, sowie östlich der Insel wurden weit reichende Geschosse abgefeuert.

Die Manöver in sechs Sperrgebieten rund um die demokratische Inselrepublik, die seit Donnerstag voll in Gang sind, zielen auf eine Luft- und Seeblockade. Sie könnten auch Modell für eine gewaltsame Eroberung sein. Dabei wurden nach chinesischen Angaben auch Raketen für „Präzisionsschläge“ abgefeuert.

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