Aktuelle Deutschland Nachrichten

+++ 22:30 Autos ohne Airbag: Lada-Fabrik in Russland arbeitet wieder +++

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Nach mehrmonatiger Pause nimmt der russische Automobilbauer Avtovaz die Lada-Produktion eingeschränkt wieder auf. „Am 8. Juni 2022 hat die Avtovaz AG wieder mit der Auslieferung von Fahrzeugen begonnen – die ersten Lada Granta Classic 2022 sind vom Fließband gelaufen“, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Vorläufig solle die Belegschaft nur vier Tage in der Woche arbeiten. Auch das Sortiment sei wegen der Sanktionen beschränkt. Avtovaz gehörte bis vor kurzem zur Gruppe des französischen Automobilkonzerns Renault, wurde aber nun wieder von Russland verstaatlicht. Wegen der westlichen Sanktionen sind viele zuvor importierte Ersatzteile nicht mehr verfügbar. Daher sind die Autos auch nur mit einer begrenzten Ausstattung zu haben. Medienberichten zufolge werden die Ladas künftig etwa ohne ABS und Airbags und dem elektronischen Notrufsystem „Era Glonass“ ausgeliefert.

+++ 22:00 Selenskyj: Viele Russen in Sjewjerodonezk gefallen +++
Die ukrainischen Verteidiger von Sjewjerodonezk haben den russischen Angreifern nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskjy große Verluste zugefügt. Es sei eine sehr heftige und schwierige Schlacht um die Stadt, sagt er in einer Ansprache. Das Schicksal des Donbass, also des Ostens der Ukraine, werde sich hier in vielerlei Hinsicht entscheiden.

+++ 21:32 Bundesregierung mahnt Moskau wegen Behandlung Kriegsgefangener +++
Die Bundesregierung fordert die russische Führung auf, sich bei der Behandlung ukrainischer Kriegsgefangener an internationales Recht zu halten. „Dies ist ein dringender Appell, sagt die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann. Die Bundesregierung habe Moskau mehrfach aufgefordert, das Völkerrecht zu achten. Das Thema sei beim Gespräch von Bundeskanzler Olaf Scholz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj erörtert worden, bestätigt sie. Sie macht keine Angaben, ob Deutschland dabei vermitteln soll. Zuvor hatte Russland die Überführung von 1000 in Mariupol in Gefangenschaft geratener ukrainischer Soldaten nach Russland gemeldet. Im russischen Staatsfernsehen gibt es derweil Debatten, ob zwei gefangene britische Staatsbürger erschossen, gehängt, gevierteilt oder gegen Lösegeld eingetauscht werden sollten.

+++ 21:01 Sjewjerodonezk fast völlig unter russischer Kontrolle +++
Nach wochenlangen schweren Kämpfen befindet sich die strategisch wichtige Stadt Sjewjerodonezk in der Ostukraine nach Angaben des ukrainischen Gouverneurs der Region Luhansk „weitgehend“ unter russischer Kontrolle. „Das Industriegebiet gehört noch immer uns, dort gibt es keine Russen“, erklärt der Gouverneur Serhij Gajdaj im Messengerdienst Telegram. „Enorme Zerstörungen“ gebe es auch im benachbarten Lyssytschansk, fügt er hinzu. Sjewjerodonezk war neben Lyssytschansk zuletzt die letzte größere Stadt in der Region Luhansk, die noch von der Ukraine kontrolliert wurde. Gajdaj sagte am Morgen im Sender 1+1, die Verteidigung von Sjewjerodonezk gegen die russischen Truppen gleiche einer „Mission Impossible“. Die russische Armee bombardiere die Stadt „rund um die Uhr“.

+++ 20:40 Lauterbach reist morgen nach Kiew +++
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach bricht am Donnerstag zu einer Reise in die Ukraine auf. Das kündigt der SPD-Politiker bei einem von der „Rheinischen Post“ veranstalteten Ärzte-Netzwerktreffen in Düsseldorf an. Er werde sich dort mit dem ukrainischen Gesundheitsminister treffen. Ihm gehe es unter anderem darum, wie verletzte Menschen besser versorgt werden könnten. Er wolle herausfinden, wie Menschen, die im Krieg Beine oder Arme verloren hätten, besser mit Prothesen ausgestattet werden könnten, sagt Lauterbach. Besonders gehe es auch um verletzte Kinder. Lauterbach nennt den russischen Krieg gegen die Ukraine einen „barbarischen, vernichtenden und ungerechten Angriffskrieg“. Er betont: „Das ist ohne Zivilisation und muss verurteilt werden in jeder Form.“ Anders als Bundeskanzler Olaf Scholz besuchten aus dem Bundeskabinett zuvor Außenministerin Annalena Baerbock und Entwicklungsministerin Svenja Schulze Kiew. Auch CDU-Chef Friedrich Merz war bereits in Kiew.

+++ 20:12 Reporterfrage zu Getreidediebstahl: Lawrow wird ausfällig +++

+++ 19:40 Kiew meldet Austausch toter Soldaten +++
Die Ukraine gibt einen neuerlichen Austausch von Toten mit Russland bekannt. 50 „Helden“ seien von Russland zurückgegeben worden, teilt das ukrainische Ministerium für Wiedereingliederung mit. Unter diesen 50 Getöteten seien 37, die sich als „Helden“ am Kampf um das ukrainische Stahlwerk Asowstahl beteiligt hätten. Der Austausch der Toten fand nach diesen Angaben in der Region von Saporischschja im Süden der Ukraine statt. Dabei habe die Regel „50 gegen 50“ gegolten. In der vergangenen Woche war bereits ein Austausch von Soldaten bekanntgegeben worden. Bei dieser Gelegenheit wurden 160 Soldaten der beiden Seiten übergeben. Die Vereinigung der Familien der Verteidiger von Asowstahl teilte bereits am Dienstag mit, dass die Leichen in Kiew angekommen seien. Von den Toten seien ein Drittel „Verteidiger von Asowstahl“, erklärt die Vereinigung auf Telegram. Die Angehörigen warten nun darauf, zu einer Identifizierung vorgeladen zu werden.
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+++ 19:06 Russland im Arktischen Rat isoliert +++
Wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine bleibt Russland im Arktischen Rat isoliert. „Wir beabsichtigen eine begrenzte Wiederaufnahme unserer Arbeit im Arktischen Rat in Projekten, die keine Beteiligung der Russischen Föderation beinhalten“, teilen die restlichen Mitglieder Schweden, Dänemark, Finnland, Island, Kanada, Norwegen und die USA mit. Anfang März erklärten die Regierungen der Länder, dass sie ihre Teilnahme an Aktivitäten des Rats aussetzen. Russland hält derzeit den Vorsitz im Arktischen Rat. Das Gremium gilt als wichtigstes Forum zur Zusammenarbeit in der Region rund um den Nordpol. Deutschland hat einen Beobachterstatus.

+++ 18:36 Seit Kriegsbeginn: UN zählen sieben Millionen Grenzübertritte +++
Mehr als sieben Millionen Menschen haben nach Angaben der Vereinten Nationen seit Kriegsbeginn die ukrainische Grenze überschritten. Allerdings ist unklar, wie viele dieser Grenzübertritte Flüchtlinge sind und wie viele Menschen aus anderen Gründen das Land zeitweise verlassen haben. Die Zahl der Flüchtlinge in Europa wurde mit gut 4,7 Millionen angegeben. Die meisten Menschen haben sich in Polen, Russland und der Republik Moldau in Sicherheit gebracht.

+++ 18:03 US-Diplomatin: „Ukraine-Krieg ist Deutschlands 11. September“ +++
Eine US-Topdiplomatin vergleicht die politischen Folgen des Ukraine-Kriegs für Deutschland mit denen der Anschläge vom 11. September 2001 für die USA. „Das war sicherlich Deutschlands 9/11“, sagt die Top-Diplomatin des US-Außenministeriums für Europa, Karen Donfried, vor Journalisten in Washington. Sie verwies auf die „Zeitenwende“-Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz nach Kriegsbeginn, bei der er unter anderem mit der Regel gebrochen habe, dass Deutschland keine Waffen in Konfliktgebiete liefert. Donfried begrüßt auch die Steigerung der Verteidigungsausgaben durch die Bundesregierung. Mehrere aufeinanderfolgende US-Regierungen hätten sich gewünscht, dass Deutschland eine größere Rolle bei der Sicherheitspolitik spielt. „Deutschland ist natürlich seit Jahrzehnten ein wichtiger Verbündeter und Partner“, sagt die Diplomatin. „Und wir glauben, dass das deutsche Engagement eine Kraft für das Gute ist. Daher begrüßen wir diese Entscheidungen sehr.“

+++ 17:25 Russland plant Referendum in Saporischschija +++
Die von Russland installierte Verwaltung im besetzten Teil der ukrainischen Region Saporischschija will noch in diesem Jahr ein Referendum über einen Anschluss an Russland abhalten, wie die Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf ein Mitglied des Gremiums meldet. „Die Menschen werden über die Zukunft der Region Saporischschija entscheiden, das Referendum ist für dieses Jahr geplant“, wird Verwaltungsvertreter Wladimir Rogow zitiert.

+++ 16:55 Moskau gibt Westen Schuld an drohendem Zahlungsausfall +++
Russland macht den Westen dafür verantwortlich, sollte es wegen der Sanktionen zu einem Zahlungsausfall kommen. Dadurch werde Russland in einen künstlich hergestellten Zahlungsausfall getrieben, sagt Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow. Denn die Hälfe der Devisenreserven Russlands seien im Zuge der Sanktionen eingefroren worden.

+++ 16:20 Selenskyj-Berater stellt unbequeme Frage an Merkel +++
Die ukrainische Regierung zeigt sich wenig überzeugt von den Erläuterungen der früheren Bundeskanzlerin Angela Merkel zu ihrer Russland-Politik. Es sei weiter nicht verständlich, warum Merkel den Bau der deutsch-russischen Gaspipeline Nordstream 2 unterstützt habe, schreibt der ukrainische Präsidentenberater Mychailo Podoljak auf Twitter. Denn ihren Angaben zufolge habe sie „immer gewusst, dass Russland einen Krieg vorbereitet“ und Präsident Wladimir Putin die EU zerstören wolle. Merkel äußerte sich am Dienstagabend in Berlin zum ersten Mal ausführlich seit dem Ende ihrer Amtszeit im Dezember. Sie verurteilte dabei erneut den russischen Einmarsch in der Ukraine, lehnte aber eine Entschuldigung für ihre Russland-Politik ab.

+++ 15:50 Bericht: Lieferung von IRIS-T erst im Dezember? +++
Der Bundesregierung liegt einer Regierungssprecherin zufolge weiter kein Antrag Spaniens auf eine Exportgenehmigung von Leopard-Panzern an die Ukraine vor. „Das ist auch der Stand heute“, sagt die Sprecherin in Berlin. Kanzler Olaf Scholz hatte am Dienstag zu entsprechenden Medienberichten gesagt, dass es keine offizielle Anfrage gebe. Wenn diese komme, werde man einen solchen Antrag sorgfältig prüfen. Die Regierungssprecherin lehnt es zugleich ab, einen Bericht von „Business Insider“ zu kommentieren, dass es bei der Lieferung des versprochenen Luftabwehrsystems IRIS-T sowie beim sogenannten Ringtausch mit Griechenland zu Verzögerungen komme. „Wir haben uns nie zu festgesetzten Daten geäußert, an denen irgendetwas geliefert wird“, sagt sie. Es sei aber klar, dass alle in der Regierung beschlossenen Lieferungen für die Ukraine „schnellstmöglich“ umgesetzt würden. „Business Insider“ schrieb unter Berufung auf Regierungskreise, dass die Lieferung von IRIS-T an die Ukraine erst im November oder Dezember klappen dürfte. Zudem gebe es in Griechenland neue Vorbehalte gegen den von Scholz angekündigten und verabredeten Ringtausch.

+++ 15:29 Moskauer Oberrabbiner geht ins Exil +++
Der Moskauer Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt hat Russland wegen seiner Weigerung einer Unterstützung des Kriegs gegen die Ukraine verlassen. Er sei von den russischen Behörden aufgefordert worden sich für die „Spezialoperation“ in der Ukraine auszusprechen, schreibt eine Verwandte des Oberrabbiners, Avital Chizhik-Goldschmidt, auf Twitter. Der Geistliche habe aber eine Unterstützung verweigert und sich ins Exil begeben. Er und seine Frau Dara Goldschmidt seien im März zwei Wochen nach Beginn der Ukraine-Invasion nach Ungarn gereist, um Geld für Flüchtlinge in Osteuropa zu sammeln und dann nach Israel weitergereist, teilt Chizhik-Goldschmidt mit, die als Journalistin in New York lebt. Der in der Schweiz geborene Pinchas Goldschmidt ist seit 1993 Oberrabbiner in Moskau und leitet auch die europäische Rabbinerkonferenz. Die russische Führung spricht von einer „Spezialoperation“ im Nachbarland zur „Entnazifizierung und „Demilitarisierung“ der Ukraine.

+++ 14:48 Angst vor Fragen zum Krieg? Putin verschiebt Fernseh-Audienz +++
Die traditionelle TV-Bürgerfragestunde „Der direkte Draht“ von Russlands Präsident Wladimir Putin wird dieses Jahr nicht wie oft zuvor im Juni stattfinden. Die Vorbereitungen für das Ereignis liefen, einen konkreten Termin gebe es aber noch nicht, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge. Eine Austragung im Juni schloss er aber aus. In den vergangenen Jahren war die Fragestunde – bis auf eine Ausnahme im Covid-Jahr 2020 – immer im Juni veranstaltet worden. „Der direkte Draht“ ist eine stundenlange Live-Sendung, in der die russischen Bürger dem Kremlchef ihre persönlichen Sorgen schildern können. Der TV-Marathon gibt Putin dabei die Möglichkeit, sich der Bevölkerung als fürsorglicher Landesvater zu präsentieren. Zumeist verspricht er den Anrufern oder Zuschauern, die jeweiligen Probleme – seien es ausstehende Gehaltszahlungen, Straßenreparaturen oder den fehlenden Anschluss an das Gasnetz – zu lösen. Es wurden in der Vergangenheit aber teilweise auch politische Fragen gestellt. Unklar war, ob die Verzögerung mit Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine zusammenhängt.
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+++ 14:20 Odessa lehnt Minenräumung im Hafen ab +++
Aus Angst vor russischen Angriffen ist die Ukraine nicht dazu bereit, den Hafen von Odessa von Minen zu befreien, um den Export von Getreide zu ermöglichen. „Sobald die Zufahrt zum Hafen von Odessa von Minen geräumt wird, wird die russische Flotte dort sein“, sagt der Sprecher der Regionalverwaltung von Odessa, Serhij Bratschuk, in einer Videobotschaft im Online-Dienst Telegram. Russland werde nach einer Entfernung der Minen Odessa „angreifen wollen“, es „träume davon“, Soldaten dort per Fallschirm landen zu lassen. Bratschuk veröffentlicht seine Erklärung kurz vor dem Treffen zwischen dem russischen Außenminister Sergej Lawrow und seinem türkischen Kollegen Mevlüt Cavusoglu in Ankara, in dem es um Möglichkeiten für den Export von Getreide aus ukrainischen Häfen ging.
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+++ 13:50 Kreml-Propagandist droht mit Invasion Deutschlands +++
Kulturstaatsministerin Claudia Roth wurde am Dienstag bei ihrem Besuch in Odessa dabei gefilmt, wie sie ukrainische Briefmarken begutachtete, die auf den Untergang des russischen Kriegsschiffes „Moskwa“ anspielen. Dabei gibt die Grünen-Politikerin auch den Text der Briefmarke wieder: „Fuck you russian warship“. Der Kreml-Propagandist Wladimir Solowjow nimmt das zum Anlass, der Bundesrepublik mit Invasion zu drohen. „Glauben Sie, nachdem diese Regierung Idioten, Abschaum, Rüpel und Schurken rekrutiert hat, sollten wir mit ihnen noch über irgendetwas reden?“, fragt Solowjow im russischen Staatsfernsehen. „Sie hat uns gesagt, wir sollen uns verpissen! Und was sollen wir jetzt tun?“, führt er weiter aus. „Noch einmal den Staub von den germanischen Gräbern schütteln mit dem donnernden Marsch sowjetischer Stiefel?“, sagt Solowjow in Anspielung auf die Niederlage Nazi-Deutschlands im Zweiten Weltkrieg.

+++ 13:24 Luxemburg friert russisches Vermögen in Milliardenhöhe ein +++
Luxemburg hat infolge der EU-Sanktionen knapp 4,3 Milliarden Euro Vermögenswerte eingefroren. Dabei handelt es sich um Bankguthaben und Wertpapiere, wie die Finanzministerin des EU-Landes, Yuriko Backes, mitteilt. Luxemburg ist mit 125 internationalen Banken einer der wichtigsten internationalen Finanzplätze.

+++ 13:02 Melnyk über Merkel-Auftritt: Gibt noch viele offene Fragen“ +++
Der ukrainische Botschafter in Berlin, Andrij Melnyk, lobt Altkanzlerin Angela Merkel dafür, dass sie in einem Interview Stellung zur ihrer Russlandpolitik bezogen hat. Melnyk sagt gegenüber RTL/ntv, dass es eine „Aufarbeitung der Russlandpolitik“ brauche. „Deswegen war das gut, dass die Kanzlerin sich bereit erklärt hat, Stellung zu nehmen.“ Melnyk fügt aber hinzu, dass man seitens der Ukraine „viel mehr“ an konkreten Antworten erwartet habe: „Denn wenn das alles so blendend gelaufen sein soll und gar keine Fehler begangen wurden, dann ist die Frage, wieso wir seit 105 Tagen mit diesem Angriffskrieg zu tun haben.“ Melnyk sagt: „Es gibt immer noch viele offene Fragen und wir hoffen, dass die Kanzlerin und auch die deutsche Politik insgesamt die Möglichkeit findet, darauf ehrliche Antworten zu geben.“

+++ 12:27 Bericht: Spanien macht Rückzieher bei Lieferung von „Leopard-2“-Panzern +++
Nach Informationen der spanischen Zeitung „El Pais“ will die Regierung in Madrid bis zu 40 alte Kampfpanzer vom Typ „Leopard 2“ nach Kiew liefern. Es wäre das erste Mal, dass ein NATO-Mitglied moderne Panzer an die Ukraine schicken würde. Doch wie der „Business Insider“ nun berichtet, ist das angebliche Angebot offenbar deutlich zusammengeschrumpft. Wie das Magazin unter Verweis auf deutsche Regierungskreise berichtet, gehe es lediglich um höchstens zehn Panzer aus deutscher Produktion. Allerdings sei auch diese Zahl unsicher, da die Fahrzeuge offenbar völlig marode seien. Ohnehin müsste die Lieferung in Spanien auch erstmal regierungsintern abgestimmt werden. Das sollen spanische Beamte eingeräumt haben, die sich bei der Bundesregierung für die entstandene Aufregung entschuldigt haben sollen.

+++ 11:59 Lawrow: Ukraine muss für Getreide-Exporte Häfen entminen +++
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hält den Export des blockierten ukrainischen Weizens auf dem Seeweg für möglich. Voraussetzung sei, dass die Ukraine die Zugänge zu ihren Häfen entmine, sagt Lawrow nach einem Treffen mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu. „Wir sind bereit, die Sicherheit von Schiffen zu gewährleisten, die die ukrainischen Häfen verlassen“, so Lawrow weiter. Faktisch blockiert die russische Marine seit Beginn des Angriffskriegs die ukrainischen Schwarzmeer-Häfen. Kiew traut den Moskauer Zusagen einer sicheren Passage nicht.

+++ 11:38 Scholz informiert Selenskyj über Putin-Telefonat +++
Bundeskanzler Olaf Scholz hat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefoniert. Er habe ihn über sein letztes Telefonat mit dem russischen Präsidenten Putin und dem französischen Präsidenten Macron vom 28. Mai informiert, teilt ein Regierungssprecher mit. „Sie stimmten überein, dass alles getan werden müsse, um den Getreideexport aus der Ukraine, insbesondere auf dem Seeweg, zu ermöglichen“, teilt er weiter mit. Scholz und Selenskyj würden weiter über Möglichkeiten der Unterstützung der Ukraine sprechen und „eng in Kontakt bleiben“.

+++ 11:05 Moskau meldet hohe Verluste für ukrainisches Militär +++
Die ukrainischen Streitkräfte verzeichnen nach russischen Angaben hohe Verluste bei den Kämpfen um die Region Donbass. Allein bei Gefechten um die Stadt Swjatohirsk habe die Ukraine innerhalb von drei Tagen mehr als 300 Kämpfer verloren, sagt der Sprecher des Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow. Zudem seien 15 Kampffahrzeuge und 36 Waffensysteme zerstört worden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Der Generalleutnant berichtet auch von russischen Raketenangriffen auf eine Panzerfabrik in Charkiw. Im Gebiet um die Millionenstadt seien zudem mehrere Gefechtsstände und Truppenansammlungen sowie Stellungen von Raketenwerfern mit Luft-Boden-Raketen beschossen worden. Insgesamt habe die Ukraine binnen 24 Stunden mehr als 480 Soldaten verloren.

+++ 10:46 Irland unterstützt Ukraine bei Antrag auf EU-Beitritt +++
Der irische Regierungschef Micheál Martin bestärkt die Ukraine in ihren Bemühungen um einen Beitritt zur Europäischen Union. „Ich unterstütze den Antrag der Ukraine auf Mitgliedschaft nachdrücklich“, sagt der Ire im Straßburger Europaparlament. „Ich hoffe, dass es auf der Tagung des Europäischen Rates im Juni möglich sein wird, dem ukrainischen Volk eine klare und positive Botschaft zu übermitteln.“ Die EU-Kommission will noch vor dem EU-Gipfel am 23. und 24. Juni ihre Empfehlung darüber abgeben, ob dem Land der Kandidatenstatus gewährt werden sollte.

+++ 10:13 Gouverneur: Müssen uns möglicherweise aus Sjewjerodonezk zurückziehen +++
Die ukrainischen Streitkräfte müssen sich nach Angaben des Gouverneurs der Region Luhansk möglicherweise aus Sjewjerodonezk zurückziehen. Die Stadt werde „rund um die Uhr bombardiert“, sagt Serhij Gajdaj dem Sender 1+1. „Es ist möglich, dass wir uns zurückziehen müssen“ in besser befestigte Stellungen. Eine Einnahme von Sjewjerodonezk und der Nachbarstadt Lyssytschansk würde Russland den Vormarsch auf die Großstadt Kramatorsk in der Region Donezk ermöglichen. Moskau käme somit seinem Ziel der vollständigen Eroberung des Donbass einen entscheidenden Schritt näher. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 09:24 Brasilianischer Freiwilliger wohl im Donbass gefallen +++
Ein brasilianischer Freiwilliger aufseiten der ukrainischen Streitkräfte soll laut Berichten in den sozialen Medien im Donbass gefallen sein. Eine offizielle Bestätigung für den Tod von André Hack Bahi gibt es aber noch nicht. Brasilianischen Presseberichten zufolge soll die Nachricht vom Tod Bahis durch einen seiner Mitkämpfer in Umlauf gebracht worden sein. Demnach starb der 43-Jährige bei Gefechten um die Stadt Sjewjerodonezk.

+++ 08:47 Experte Thumann: „Erdogan eifert Putins Regime nach“ +++
Russlands Außenminister reist zu Verhandlungen um den von seinem Land losgetretenen Krieg in der Ukraine, Gastgeber ist ausgerechnet der türkische Präsident Erdogan. Der Russlandexperte Michael Thumann erklärt, warum die Türkei eine Sonderrolle einnimmt und welche Interessen Erdogan selbst verfolgt.

Eine M109 der US-Armee.

(Foto: IMAGO/ZUMA Wire)

+++ 08:19 Norwegen liefert Kiew 22 Panzerhaubitzen +++
Norwegen liefert der Ukraine 22 Panzerhaubitzen vom Typ M109. Darunter seien auch Ersatzteile, Munition und andere Ausrüstung, wie das norwegische Verteidigungsministerium mitteilt. „Die norwegische Regierung hat mit der öffentlichen Bekanntgabe der Lieferung aus Sicherheitsgründen gewartet. Künftige Lieferungen dürfen nicht angekündigt oder kommentiert werden.“ Die M109 wurde in den 50er Jahren in den USA entwickelt und ist heute die Standard-Haubitze vieler NATO-Staaten. Bis zu ihrer Ablösung durch die Panzerhaubitze 2000 im Jahr 2007 war die M109 auch bei der Bundeswehr im Einsatz.

+++ 08:03 Ukrainisches Militär meldet elf abgewehrte Angriffe im Donbass +++
Die ukrainischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben elf russische Angriffe in den vergangenen 24 Stunden im Donbass abgewehrt. Wie der Generalstab auf Facebook mitteilt, seien dabei drei Panzer, fünf Artilleriesysteme, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, dreizehn Fahrzeuge sowie drei feindliche Munitionsdepots zerstört worden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

+++ 07:28 Ukraine wirft Russland Zerstörung von Ackerland vor +++
Das ukrainische Militär wirft Russland die Zerstörung von landwirtschaftlich genutzten Flächen in der Region Mykolaiw vor. „Diejenigen, die vorgeben, besorgt über die Welternährungskrise zu sein, greifen in Wirklichkeit Ackerland und Infrastrukturstandorte an“, erklärt das Militärkommando im Süden der Ukraine auf Facebook. Es seien Brände von beträchtlichem Ausmaß ausgebrochen. Die russische Regierung bestreitet die Verantwortung für die internationale Nahrungsmittelkrise und macht westliche Sanktionen dafür verantwortlich. Die Ukraine ist einer der größten Getreideexporteure weltweit.

+++ 06:48 Gouverneur: Halten von Sjewjerodonezk eine „Mission Impossible“ +++
Die Ukraine weist russische Angaben zurück, wonach russische Truppen die strategisch wichtige ostukrainische Stadt Sjewjerodonezk weitgehend unter Kontrolle haben. „Sie kontrollieren die Stadt nicht“, sagt der Gouverneur der Region Luhansk, Serhij Gajdaj, auf Telegram. Er räumt jedoch ein, dass es „sehr schwierig ist, Sjewjerodonezk zu halten“, und spricht von einer „Mission Impossible“. Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu hatte zuvor gesagt, die russischen Streitkräfte hätten die Wohngebiete der Stadt voll unter Kontrolle. Die russische Armee versuche jedoch weiterhin, das Industriegebiet und die umliegenden Siedlungen zu erobern.

+++ 06:19 Separatisten beginnen Prozess gegen ausländische Kämpfer +++
Die prorussischen Separatisten im Donbass-Gebiet haben nach eigenen Angaben den Prozess gegen drei Ausländer aus den Reihen der ukrainischen Armee gestartet. Das Oberste Gericht der selbsternannten Donezker Volksrepublik habe Anklage gegen zwei Briten und einen Marokkaner wegen Söldnertums erhoben, berichtet die russische staatliche Nachrichtenagentur Ria Nowosti. Zuvor hat die Staatsanwaltschaft bereits erklärt, dass gegen die Angeklagten die Todesstrafe verhängt werden könne. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 05:51 Russischer Botschafter in USA: Kontakt zwischen Militärs verhindert Konflikt +++
Trotz der schwer belastenden bilateralen Beziehungen durch den russischen Krieg gegen die Ukraine halten ranghohe russische und US-Militärs weiter Kontakt. Diese „gelegentlichen Telefongespräche“ zwischen den Verteidigungsministern und Generalstabschefs seien äußerst wichtig, um eine direkte militärische Konfrontation zu verhindern, sagt der russische Botschafter in den USA, Anatoli Antonow, dem russischen Staatsfernsehen. Ansonsten drohe eine Eskalation mit unvorhersehbaren Konsequenzen.

+++ 05:01 Lawrow reist zu Gesprächen in die Türkei +++
Russlands Außenminister Sergej Lawrow ist nach Ankara geflogen, um Gespräche über die Ausfuhr von derzeit in der Ukraine blockiertem Getreide zu führen. Heute kommt der von einer militärischen Delegation begleitete Lawrow mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu zusammen. Kreml-Chef Wladimir Putin hatte in der vergangenen Woche in einem Telefonat mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan gesagt, seine Regierung sei zu einer Zusammenarbeit mit Ankara bereit, um den freien Warenverkehr im Schwarzen Meer zu ermöglichen. Dies beziehe sich auch auf Getreideexporte aus ukrainischen Häfen.

+++ 04:12 Russland muss weiter auf Flugzeugträger verzichten +++
Die Reparaturarbeiten an Russlands einzigem Flugzeugträger verzögern sich einem Medienbericht zufolge weiter. Die „Admiral Kusnezow“ werde frühestens 2024 wieder in Dienst gestellt werden können, meldet die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Verteidigungskreise. Die bisherige Arbeit sei fehlerhaft. Das Schiff lief 1985 vom Stapel, Umbauarbeiten sollten ursprünglich in diesem Jahr abgeschlossen werden. Das Datum wurde später jedoch auf 2023 verschoben.

+++ 02:48 Selenskyj will Kriegsverbrecher-Kartei +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigt ein Informationssystem an, um Daten über mutmaßliche Kriegsverbrecher zu erfassen. Im „Buch der Henker“ sollten bestätigte Angaben über Kriminelle aus der russischen Armee zusammengetragen werden, erklärt er in einer Videoansprache. „Es handelt sich um konkrete Fakten zu konkrete Personen, die sich konkreter, grausamer Verbrechen gegen Ukrainer schuldig gemacht haben.“ Selenskyj verweist dabei auf mutmaßliche Verbrechen in dem Ort Butscha bei Kiew. Russland weist alle entsprechenden Vorwürfe zurück.

+++ 02:04 Klare Mehrheit in Polen befürwortet Aufnahme von Ukraine-Geflüchteten +++
Eine deutliche Mehrheit der Polen bewertet einer Umfrage zufolge die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine positiv. Mehr als 64 Prozent der Befragten finden, Polen sollte den Flüchtlingen aus dem Nachbarland Schutz bieten, bis sie in ihre Heimat zurückkehren können, wie eine Studie von Sozialwissenschaftlern der Universität Warschau ergab. Weitere knapp 30 Prozent sprechen sich dafür aus, den Geflüchteten aus der Ukraine zu ermöglichen, sich dauerhaft in Polen anzusiedeln. „Wir hatte eine positive Reaktion erwartet, aber es hat uns überrascht, dass das Echo so positiv ausfällt“, sagt Robert Staniszewski vom Institut für Politische Wissenschaften und Internationale Studien der Universität Warschau. Laut Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki hat das Land mehr als zwei Millionen Ukraine-Flüchtlinge aufgenommen.

+++ 01:20 Russland: 100 ausländische „Söldner“ unter Asowstal-Gefangenen +++
Nach Informationen der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass sind mittlerweile mehr als 1000 ukrainische Kriegsgefangene aus dem eroberten Stahlwerk in Mariupol nach Russland gebracht worden. Die russischen Strafverfolgungsbehörden beschäftigten sich derzeit mit ihnen, meldet Tass unter Berufung auf Sicherheitskreise. Unter ihnen könnten mehr als 100 ausländische „Söldner“ sein. Bald würden noch mehr ukrainische gefangene Soldatinnen und Soldaten aus der südostukrainischen Hafenstadt nach Russland transportiert.

+++ 00:27 Ukraine bekommt 1,49 Milliarden US-Dollar von der Weltbank +++
Die Weltbank stellt der Ukraine eine weitere Finanzierung in Höhe von 1,49 Milliarden US-Dollar (1,4 Milliarden Euro) zur Verfügung. Damit könne die Regierung Löhne für Staatsbedienstete zahlen, erklärt die Organisation. Unklar ist bislang, ob es sich bei den neuen Mitteln um Hilfsgelder oder einen Kredit handelt. Die Weltbank erklärt, mit der neuen Finanzierung belaufe sich ihre Unterstützung für die Ukraine nunmehr auf rund vier Milliarden Dollar.

+++ 23:37 Selenskyj: Front in der Ostukraine unverändert +++
Russische Truppen haben nach Darstellung des ukrainische Präsidenten Wolodymyr Selenskyj noch keinen Durchbruch in der Ostukraine erzielt. „Die Situation an der Front hat in den letzten 24 Stunden keine wesentlichen Änderungen erfahren“, sagt Selenskyj in seiner täglichen Videobotschaft. Am heftigsten wird weiterhin um Sjewjerodonezk, Lyssytschansk und Popasna gekämpft. „Es ist zu spüren, dass die Besatzer nicht geglaubt haben, dass der Widerstand so stark sein wird“, so Selenskyj. Nun versuche Russland, zusätzliche Einheiten im Donbass, aber auch im südukrainischen Gebiet Cherson einzusetzen, um ukrainische Gegenangriffe zu stoppen.

+++ 22:51 Aeroflot strebt wegen Sanktionen Kapitalerhöhung an +++
Die staatliche russische Fluggesellschaft Aeroflot will die Einbußen durch die vom Westen verhängten Sanktionen mit einer Kapitalerhöhung dämpfen. Mit der Ausgabe neuer Aktien wolle man bis zu 185,2 Milliarden Rubel (rund 2,8 Milliarden Euro) einnehmen, teilt Aeroflot mit. Die Anteilseigner hätten den Plänen auf einer Hauptversammlung zugestimmt. Die USA, die EU, Großbritannien und Kanada haben ihre Lufträume für russische Flugzeuge gesperrt und damit Aeroflot von lukrativen Märkten ausgeschlossen. Die Flugzeughersteller Airbus und Boeing haben die Wartung russischer Maschinen ausgesetzt und liefern keine Ersatzteile mehr.

+++ 22:01 Russische Statthalterin: Referendum in südukrainischem Gebiet geplant +++
In der von russischen Truppen besetzten südukrainischen Stadt Melitopol planen die Machthaber nach eigenen Angaben weiter den Beitritt zu Russland. Die Vorbereitungen für ein Referendum hätten begonnen, sagte die prorussische Statthalterin Halyna Danyltschenko der russischen Agentur TASS zufolge. „Wir wissen, dass unsere Zukunft bei Russland liegt, die Russische Föderation ist jetzt für immer hier. Und wir bereiten uns nun auf ein Referendum vor“, sagte Daniltschenko. Demnach besuchte der Vizechef der russischen Präsidialverwaltung, Sergej Kirijenko, die Stadt, die die zweitgrößte des südukrainischen Gebiets Saporischschja und die größte unter russischer Kontrolle dort ist.

+++ 21:46 Merkel: Abschreckung „einzige Sprache, die Putin versteht“ +++
Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel plädiert für eine Verstärkung der militärischen Abschreckung gegenüber Russland. „Das ist die einzige Sprache, die Putin versteht“, sagt Merkel am Dienstagabend in Berlin in einem Interview. Verantwortung für ausgebliebene Investitionen in die Bundeswehr wies sie zurück – und indirekt dem früheren Koalitionspartner SPD zu. „Ich bin jetzt heilfroh, dass wir nun uns endlich auch entscheiden, nachdem die ganze Welt bewaffnete Drohnen hat, dass wir auch welche kaufen. Und es ist auch nicht an mir gescheitert, dass bestimmte andere Dinge nicht stattfinden konnten“, so Merkel. Und: „Es war ein sehr zähes Ringen, überhaupt in die militärische Abschreckung zu investieren.“

Frühere Entwicklungen des Ukraine-Kriegs können Sie hier nachlesen.

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