Aktuelle Deutschland Nachrichten

+++ 01:16 Melnyk: Abschied aus Deutschland fällt schwer +++

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Der Abschied von Berlin fällt dem ukrainischen Botschafter Andrij Melnyk nach siebeneinhalb Jahren im diplomatischen Dienst in Deutschland nicht leicht. Das sagte er im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: „Ja, dieser Abschied fällt mir und meiner Familie tatsächlich sehr schwer, weil wir uns in Deutschland sehr wohl gefühlt, weil wir dieses Land geliebt, aber vor allem weil wir viele neue Freunde für die Ukraine gewonnen haben“, so Melnyk. Im Übrigens bekräftigt er, dass man in Kiew immer noch mit einem Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rechne. „Seiner Reise steht nichts im Wege, Präsident Wolodymyr Selenskyj hat zwei Mal per Telefon seine Einladung ausgesprochen“, sagt Melnyk. Im April hatte es viel Hickhack um eine ursprüngliche geplante Ukraine-Reise von Steinmeier gegeben. Zunächst war er von Kiew ausgeladen, später dann doch wieder eingeladen worden.

+++ 23:33 Selenskyj an Russen: Wer schweigt, macht sich mitschuldig am Krieg +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ruft die Bevölkerung Russlands auf, ihre Stimme gegen den Krieg zu erheben. „Das Böse findet in einem solchen Maßstab statt, dass Schweigen einer Mitschuld gleichkommt“, sagt er in seiner allabendlichen Videoansprache am Sonntag. „Wenn Sie die russische Staatsbürgerschaft haben und schweigen, bedeutet dies, dass Sie nicht kämpfen, was bedeutet, dass Sie das unterstützen“, so Selenskyj.

+++ 22:10 Scholz bricht zu Besuchen in Norwegen und Schweden auf +++
Bundeskanzler Olaf Scholz bricht am Montag zu einer zweitägigen Reise in die skandinavischen Königreiche Norwegen und Schweden auf. In Norwegens Hauptstadt Oslo will der Kanzler am Montag am Treffen der Nordischen Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten teilnehmen und bilaterale Gespräche mit Regierungschef Jonas Gahr Störe führen. Thematisch soll es unter anderem um die Sicherheit Nordeuropas nach dem russischen Überfall auf die Ukraine und um Energiefragen gehen.

+++ 21:31 Lettland will Gebrauch der russischen Sprache eingrenzen +++
Die lettische Regierung arbeite derzeit an einem Gesetz zur Einschränkung der Zweisprachigkeit, das den Gebrauch der russischen Sprache am Arbeitsplatz und an öffentlichen Orten einschränken würde, erklärt Justizminister Janis Bordans gegenüber dem Nachrichtenportal Delfi. Er sagt, das Gesetz könnte auf ein Sprachenreferendum vom Februar 2012 zurückgehen, bei dem 74,8 Prozent der Wähler gegen Russisch als zweite Staatssprache stimmten. Während das Referendum den Wunsch der Einwohner nach Lettisch als alleiniger Staatssprache bestätigte, weist der Minister darauf hin, dass „die langfristigen Folgen der Russifizierung in der Praxis so aussehen, dass sich die gleichzeitige Verwendung von Lettisch und Russisch in der Alltagskommunikation, an Dienstorten und Arbeitsplätzen verfestigt hat“. Das solle mit dem neuen Gesetz geändert werden.

Frühere Entwicklungen des Ukraine-Krieges können Sie hier nachlesen.

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