Aktuelle Deutschland Nachrichten

+++ 01:09 Chodorkowski: Ukraine könnte siegen mit 300 westlichen Kampfjets +++

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Der Putin-Kritiker und Michail Chodorkowski wirft dem Westen vor, durch eine halbherzige militärische Unterstützung der Ukraine den Krieg in die Länge zu ziehen. “Wenn der Westen will, dass die Ukraine den Krieg nicht verliert und bei den heutigen Positionen bleibt, dann sollte er weiterhin Waffen im bisherigen Umfang liefern”, sagt der ehemalige Oligarch den Funke-Zeitungen. “Nach diesem Status-quo-Szenario müsste Europa mit einem langen, zähen Krieg für die nächsten fünf Jahre leben. Will Europa hingegen, dass die Ukraine gewinnt, dann ist der Schlüssel hierfür die Luftwaffe.” Nach seiner Einschätzung seien 300 westliche Kampfflugzeuge ein entscheidender Beitrag, damit die Ukraine diesen Krieg gewinnt. Professionelle Piloten und Freiwillige gebe es genug, so Chodorkowski.

+++ 23:32 Selenskyj dringt auf Durchsetzung der Russland-Sanktionen +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dringt auf härtere Strafmaßnahmen sowie eine Durchsetzung der bestehenden Sanktionen gegen Russland. “Je härter die Sanktionen gegen Russland und gegen die gesamte russische Kriegswirtschaft sind, desto schneller wird der Krieg enden”, sagt er in seiner abendlichen Videobotschaft. Russland umgehe die bestehenden Sanktionen des Westens, beklagt Selenskyj. Es sei eine zentrale Aufgabe international, diese Umgehung der im Zuge des Kriegs verhängten Strafmaßnahmen zu beenden. Russland führt Waren etwa durch Parallelimporte und über Drittstaaten ein.

+++ 22:00 Spannungen in Kriegszeiten: Russland rät seinen Bürgern von Reisen nach Kanada ab +++
Russland rät seinen Bürgern von Reisen nach Kanada ab. Es habe dort zahlreiche Fälle der Diskriminierung von Russen gegeben und auch körperliche Gewalt gegen diese, teilt das Außenministerium mit. Wer schon in Kanada sei, solle unbedingt wachsam sein, vor allem an öffentlichen Orten. Kanada ist einer der größten Unterstützer der Ukraine im Krieg gegen Russland und hat seinen Bürgern bereits im vergangenen Jahr geraten, alle Reisen nach Russland zu vermeiden. Zudem hat Kanada Sanktionen gegen russische Beamte und Unternehmen sowie weitreichende Handelsverbote verhängt. Zuletzt hatte auch Russland Sanktionen unter anderem gegen kanadische Beamte und Prominente ausgesprochen.

+++ 21:09 Portugals Präsident spricht sich für die Rechte der Ukraine aus, Invasion zu bekämpfen +++
Brasiliens Staatschef Luiz Inacio Lula da Silva ruft die Ukraine bei einem Treffen mit seinem portugiesischen Amtskollegen erneut auf, sich zur Beendigung des russischen Angriffskriegs zu Friedensverhandlungen mit Moskau bereitzuerklären. Sein portugiesischer Kollege machte bei der gemeinsamen Pressekonferenz aber deutlich, dass er eine andere Sicht vertritt. “Präsident Lula legt nahe, dass der Weg zu einem gerechten und dauerhaften Frieden einen Vorrang für diesen Verhandlungsweg bedingt”, sagt Rebelo de Sousa. “Portugals Haltung ist eine andere: Sie geht davon aus, dass ein eventueller Weg zum Frieden erst einmal das Recht für die Ukraine voraussetzt, auf die Invasion zu reagieren.”

+++ 20:24 Melnyk: Ukraine braucht das Zehnfache an Militärhilfe gegen Russland +++
Der ukrainische Vizeaußenminister Andrij Melnyk hat eine Verzehnfachung der westlichen Militärhilfe gegen den russischen Angriffskrieg gefordert. “Wir sind unseren Verbündeten dankbar für ihre militärische Hilfe. Aber das ist nicht genug”, schreibt der frühere ukrainische Botschafter in Deutschland auf Twitter. “Die Ukraine braucht zehn Mal mehr, um die russische Aggression dieses Jahr zu beenden.” Bisher hätten alle Verbündeten zusammen 55 Milliarden US-Dollar (50 Milliarden Euro) bereitgestellt. Es brauche aber das Zehnfache, betont der Diplomat. Die Partner im Westen sollten endlich aufhören, künstliche rote Linien zu ziehen und dann ein Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Waffenlieferungen an die Ukraine ausgeben, verlangt Melnyk.

Die Entwicklungen des Vortags lesen Sie hier.

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