Aktuelle Deutschland Nachrichten

+++ 00:27 Ukraine bekommt 1,49 Milliarden US-Dollar von der Weltbank +++

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Die Weltbank stellt der Ukraine eine weitere Finanzierung in Höhe von 1,49 Milliarden US-Dollar (1,4 Milliarden Euro) zur Verfügung. Damit könne die Regierung Löhne für Staatsbedienstete zahlen, erklärt die Organisation. Unklar ist bislang, ob es sich bei den neuen Mitteln um Hilfsgelder oder einen Kredit handelt. Die Weltbank erklärt, mit der neuen Finanzierung belaufe sich ihre Unterstützung für die Ukraine nunmehr auf rund vier Milliarden Dollar.

+++ 23:37 Selenskyj: Front in der Ostukraine unverändert +++
Russische Truppen haben nach Darstellung des ukrainische Präsidenten Wolodymyr Selenskyj noch keinen Durchbruch in der Ostukraine erzielt. “Die Situation an der Front hat in den letzten 24 Stunden keine wesentlichen Änderungen erfahren”, sagt Selenskyj in seiner täglichen Videobotschaft. Am heftigsten wird weiterhin um Sjewjerodonezk, Lyssytschansk und Popasna gekämpft. “Es ist zu spüren, dass die Besatzer nicht geglaubt haben, dass der Widerstand so stark sein wird”, so Selenskyj. Nun versuche Russland, zusätzliche Einheiten im Donbass, aber auch im südukrainischen Gebiet Cherson einzusetzen, um ukrainische Gegenangriffe zu stoppen.

 

+++ 22:51 Aeroflot strebt wegen Sanktionen Kapitalerhöhung an +++
Die staatliche russische Fluggesellschaft Aeroflot will die Einbußen durch die vom Westen verhängten Sanktionen mit einer Kapitalerhöhung dämpfen. Mit der Ausgabe neuer Aktien wolle man bis zu 185,2 Milliarden Rubel (rund 2,8 Milliarden Euro) einnehmen, teilt Aeroflot mit. Die Anteilseigner hätten den Plänen auf einer Hauptversammlung zugestimmt. Die USA, die EU, Großbritannien und Kanada haben ihre Lufträume für russische Flugzeuge gesperrt und damit Aeroflot von lukrativen Märkten ausgeschlossen. Die Flugzeughersteller Airbus und Boeing haben die Wartung russischer Maschinen ausgesetzt und liefern keine Ersatzteile mehr.

+++ 22:01 Russische Statthalterin: Referendum in südukrainischem Gebiet geplant +++
In der von russischen Truppen besetzten südukrainischen Stadt Melitopol planen die Machthaber nach eigenen Angaben weiter den Beitritt zu Russland. Die Vorbereitungen für ein Referendum hätten begonnen, sagte die prorussische Statthalterin Halyna Danyltschenko der russischen Agentur TASS zufolge. “Wir wissen, dass unsere Zukunft bei Russland liegt, die Russische Föderation ist jetzt für immer hier. Und wir bereiten uns nun auf ein Referendum vor”, sagte Daniltschenko. Demnach besuchte der Vizechef der russischen Präsidialverwaltung, Sergej Kirijenko, die Stadt, die die zweitgrößte des südukrainischen Gebiets Saporischschja und die größte unter russischer Kontrolle dort ist.

+++ 21:46 Merkel: Abschreckung “einzige Sprache, die Putin versteht” +++
Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel plädiert für eine Verstärkung der militärischen Abschreckung gegenüber Russland. “Das ist die einzige Sprache, die Putin versteht”, sagt Merkel am Dienstagabend in Berlin in einem Interview. Verantwortung für ausgebliebene Investitionen in die Bundeswehr wies sie zurück – und indirekt dem früheren Koalitionspartner SPD zu. “Ich bin jetzt heilfroh, dass wir nun uns endlich auch entscheiden, nachdem die ganze Welt bewaffnete Drohnen hat, dass wir auch welche kaufen. Und es ist auch nicht an mir gescheitert, dass bestimmte andere Dinge nicht stattfinden konnten”, so Merkel. Und: “Es war ein sehr zähes Ringen, überhaupt in die militärische Abschreckung zu investieren.”

Frühere Entwicklungen des Ukraine-Kriegs können Sie hier nachlesen.

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