August 20, 2026 8:15 p.m. CEST

Betrugswarnung

Diese SMS sofort löschen


Aktualisiert am 20.08.2026 – 18:50 UhrLesedauer: 2 Min.

Vorsicht an Parkautomaten: Kriminelle versuchen auch hier, an sensible Daten zu gelangen. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Patrick Daxenbichler)

Gefälschte SMS und überklebte QR-Codes an Parkautomaten: Kriminelle missbrauchen nun auch den Namen von EasyPark für dreiste Betrugsmaschen.

Kriminelle fordern in SMS-Nachrichten Geld im Namen von EasyPark. Mithilfe dieser Park-App für Smartphones können Parkgebühren digital und bargeldlos bezahlt werden. In der gefälschten Nachricht behaupten die Betrüger, eine Parkrechnung sei offen. Wer nicht zahlt, müsse 100 Euro mehr zahlen und bekomme Ärger mit den Behörden. Der ADAC warnt vor dieser Masche.

Die SMS enthält einen Link zu einer gefälschten Zahlungsseite. EasyPark stellt klar, dass das Unternehmen keine SMS von unbekannten oder privaten Nummern verschickt. Der Anbieter rät, Parkplätze nur über die offizielle App zu bezahlen. Das schützt vor Betrug.

Wer bereits Daten angegeben hat, muss schnell handeln. Der ADAC empfiehlt: Informieren Sie sofort Ihre Bank und sperren Sie die Karte. Erstatten Sie außerdem Anzeige. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik liefert dafür eine Checkliste.

Vorsicht auch an Parkautomaten

Seit einiger Zeit haben es Betrüger auch auf Parkautomaten abgesehen. Kriminelle überkleben dort originale QR-Codes mit täuschend echt aussehenden Imitaten – und locken Autofahrer damit in eine gefährliche Falle.

So funktioniert die Masche

Die Aufkleber der Betrüger sind perfekt gestaltet. Sie imitieren das Logo der Park-App EasyPark und die markentypischen Farben. Scannt man den QR-Code, gelangt man auf eine Webseite, die der echten Plattform täuschend ähnlich sieht. Dort wird man aufgefordert, Kreditkartendaten einzugeben – für eine Funktion, die EasyPark gar nicht anbietet. Wichtig: Diese Masche wurde auch bei ähnlichen Anbietern beobachtet.

Gefälschter QR-Code auf einem Parkautomaten: Die Täter nutzen das Logo der Betreiber, um Vertrauen zu erwecken. (Quelle: IMAGO/Pius Koller/LKA Niedersachsen/mab)

Was sollen Betroffene tun?

Wer glaubt, auf die Masche hereingefallen zu sein, sollte sofort handeln:

  • Kreditkarte sperren lassen.
  • Anzeige bei der Polizei erstatten.
  • Kontoauszüge prüfen.

Ein leichtes Knibbeln am QR-Code kann helfen, die Masche zu entlarven. Handelt es sich um einen Aufkleber, der abgelöst werden kann, ist Vorsicht geboten. Das LKA Niedersachsen rät, verdächtige Aufkleber zur Anzeige zu bringen.

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