Oktober 5, 2026 7:35 p.m. CEST

Österreich gastierte im Kosovo

„Einzige Katastrophe“: Rangnick schimpft nach Länderspiel

05.10.2026 – 17:29 UhrLesedauer: 2 Min.

Ralf Rangnick: Er war unzufrieden mit den Bedingungen. (Quelle: IMAGO/GEPA pictures/ Armin Rauthner)

Österreichs Nationaltrainer macht seinem Ärger im Anschluss an das Nations-League-Spiel in Pristina Luft. Zielscheibe seiner Kritik ist aber nicht der Auftritt seiner Spieler.

Ralf Rangnick hat nach dem Nations-League-Spiel im Kosovo (1:1) klare Worte gefunden und scharfe Kritik an den Bedingungen vor Ort geäußert. Besonders der Zustand des Rasens im Fadil-Vokrri-Stadion in Pristina sorgte beim ÖFB-Teamchef für Unverständnis. Nach dem 1:1 gegen den Kosovo machte Rangnick deutlich, dass die Platzverhältnisse das Spiel stark beeinträchtigt hätten.

„Jeder, der sagt, der Platz war nicht so schlecht, hat keine Ahnung von Fußball“, erklärte Rangnick bei der Pressekonferenz in der kosovarischen Hauptstadt. Der 68-Jährige bezeichnete den Rasen als „eine einzige Katastrophe“ und betonte, dass er schon beim Abschlusstraining am Vortag überrascht von den schlechten Bedingungen gewesen sei.

Bereits da sagte er deutlich: „So einen ungepflegten Platz habe ich in meinen 40 Jahren Profifußball selten erlebt.“ Aus seiner Sicht verdiene ein Nations-League-Spiel einen deutlich besseren Untergrund.

Dabei stellte Rangnick klar, dass seine Kritik nicht gegen das Gastgeberland gerichtet sei. „Ich finde, das Land Kosovo hat einen besseren Platz verdient als den, den wir hier vorgefunden haben“, sagte er und verwies darauf, dass der Kosovo ein „aufstrebendes Land“ sei. Zudem lobte er die Gastfreundschaft der Menschen während des Aufenthalts der Mannschaft.

Auch der Ex-Leipziger Xaver Schlager kritisierte die Platzverhältnisse mit deutlichen Worten. „Direktspiel ist gar nicht gegangen, jeder Ball ist versprungen, mit Fußball hatte das wenig am Hut“, sagte der Mittelfeldspieler.

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