September 26, 2026 4:32 p.m. CEST

„Habe mir Komplexe einreden lassen“

Nadja Benaissa spricht über Folgen ihrer Brust-OP

26.09.2026 – 15:09 UhrLesedauer: 1 Min.

Nadja Benaissa: Mit den No Angels feierte sie riesige Erfolge. (Quelle: IMAGO/Christoph Hardt)

Rund 20 Jahre trug Nadja Benaissa Brustimplantate. Jetzt packt die Sängerin aus, warum sie den Eingriff so sehr bereute, dass sie ihn rückgängig machen ließ.

Jahrelang hatte Nadja Benaissa Brustimplantate getragen. Dann wurden die Beschwerden stärker: Schmerzen in der Brust, geschwollene Gelenke, depressive Verstimmungen. Im Februar 2024 ließ die No-Angels-Sängerin die Implantate schließlich entfernen.

Bei Instagram spricht die 44-Jährige auch über ihre Beweggründe für die ursprüngliche Schönheitsoperation. „Ich habe mir die Brust-Implantate einsetzen lassen aus dummen Gründen, weil ich eine schöne Brust hatte. Aber ich habe mir Komplexe einreden lassen“, so Benaissa. Schon unmittelbar nach dem Eingriff habe sie Zweifel gehabt. „Vom ersten Moment an, an dem mir meine neue Brust gezeigt wurde, habe ich gemerkt: Uff, die ist mir zu groß“, erinnerte sie sich.

Nadja Benaissa: Hier 2023, bevor sie sich die Implantate entfernen ließ. (Quelle: IMAGO/Nicole Kubelka)

Mit der Zeit nahmen die körperlichen Beschwerden zu. Eine Ultraschalluntersuchung ergab schließlich den Verdacht, dass das linke Implantat gerissen sein könnte. Dies bestätigte sich während der Entfernung. Doch dabei blieb es nicht: Auch das rechte Implantat verursachte Probleme.

Benaissa schildert den Befund so: „Das ganze Implantat hatte sich zersetzt und hatte sich wie ein Mooswuchs in meiner ganzen Brust ausgebreitet.“ Statt der geplanten eineinhalb Stunden dauerte die Operation fast doppelt so lang.

Auch die Zeit danach sei beschwerlich verlaufen. Bei RTL sagte sie: „Es war eine schmerzhafte Zeit. Ich war mental und körperlich ziemlich down.“ Heute ist Benaissa nach eigenen Angaben erleichtert. Ihrer Tochter würde sie von einem solchen Eingriff abraten. Anderen Frauen möchte sie Mut machen, ihren Körper so anzunehmen, wie er ist.

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