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Wilderer zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er zwei Polizisten erschossen hat

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Ein deutscher Wilderer ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden, weil er zwei junge Polizisten tödlich erschossen hat.

Der 39-Jährige – identifiziert nur als Andreas S. – wurde am Mittwoch von einem Gericht in Kaiserslautern verurteilt.

Richter hörten, dass der Mann hatte erschossen die beiden Polizisten, nachdem sie ihn und einen Komplizen wegen des Verdachts der Wilderei angehalten hatten und fanden ihr Fahrzeug “voller wilder Tiere”.

Die Schießerei ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 31. Januar bei Kusel.

Die Opfer waren ein 29-jähriger Offizier und seine 24-jährige Kollegin, die ihre Ausbildung fast abgeschlossen hatte.

Das Gericht wies die Behauptung des Angeklagten zurück, er habe in Notwehr gehandelt, und entschied, dass er aufgrund der Schwere des Verbrechens nach 15 Jahren nicht automatisch auf Bewährung entlassen werde.

Der Komplize des Mannes, ein 33-jähriger Mann, wurde erst nach Unterstützung der Ermittler der kommerziellen Wilderei für schuldig befunden. Die Urteile können angefochten werden.

Tödliche Angriffe auf die Polizei sind in Deutschland selten und die Tötung der beiden jungen Beamten löste weit verbreitete Empörung und Verurteilung aus.

Deutsche Ermittler hatten in den Tagen nach der tödlichen Schießerei fast 400 Fälle von Hassreden im Internet registriert.

Am Mittwoch durchsuchte die Polizei im Rahmen eines jährlichen landesweiten Vorgehens gegen Online-Hass Wohnungen und befragte Verdächtige.

Laut Bundespolizei werden in Deutschland jedes Jahr mehr als 2.000 politisch motivierte Straftaten im Internet registriert, viele weitere werden nicht angezeigt.

Innenministerin Nancy Faeser sagte, dass Verbrechen, die in sozialen Medien, Messaging-Apps und Internetforen begangen werden, „einen fruchtbaren Boden für extremistische Gewalt“ bieten.

„Wir müssen hier klare Grenzen ziehen und die Schuldigen aus ihrer vermeintlichen Anonymität holen“, fügte sie hinzu.

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