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Feuer in Berlin unter Kontrolle, aber die Angst vor weiteren Explosionen hält an

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Ein Großbrand in einem Berliner Wald, der von mehreren Explosionen an einem Munitionslager begleitet wurde, ist inzwischen eingedämmt, sagen Feuerwehrleute.

Die Feuerwehr rückte am Donnerstagmorgen zu den Flammen im Grunewald im Westen der deutschen Hauptstadt aus.

Doch obwohl das Feuer inzwischen weitgehend unter Kontrolle ist, werden weitere Explosionen befürchtet.

Die Behörden hoffen am Freitag, die Munitionsstelle mit Hilfe von gepanzerten Fahrzeugen und Robotern genauer untersuchen zu können.

Das Gelände ist weit von den nächsten Häusern entfernt und niemand musste evakuiert werden. Aber es gibt immer noch eine Sperrzone von einem Kilometer um das Gelände und eine nahe gelegene Autobahn und Eisenbahnlinie blieben am Freitag gesperrt.

Was die ersten Explosionen an der Munitionsstelle ausgelöst hat, bleibt unklar.

Der Standort wurde 1950 im Westberlin der Zeit des Kalten Krieges angelegt, und vor Ausbruch des Feuers wurden dort Feuerwerkskörper, Munition aus dem Zweiten Weltkrieg und andere explosive Kampfmittel gelagert.

Zweimal im Jahr werden dort kontrollierte Sprengungen durchgeführt.

Die Stadtverwaltung hat versucht, einen geeigneteren Ort zu finden, um die Deponie aus dem Wald zu verlegen, hat dies jedoch in der Vergangenheit nicht getan.

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