Durchsuchung in mehreren Bundesländern: Nach dem mutmaßlichen Mord an einem Mann laufen derzeit Razzien in drei Bundesländern.
Damals hatte sich ein 17-Jähriger gestellt und die Tat zugegeben. Mittlerweile prüfen die Ermittler, ob er tatsächlich alleine für die Tat verantwortlich ist. Es werde nach Beweisen gesucht, um die Hintergründe weiter aufzuklären.
Mehrere Shishabars und Wohnungen durchsucht
Auch in Hamburg und in Bremen wurden Wohnungen und mehrere Shishabars durchsucht. Der Einsatz laufe seit 7 Uhr, erklärte Polizeisprecherin Astrid Heidorn an einem der Einsatzorte in Hamburg-Ottensen. Dort wurde eine Shishabar durchsucht.
„Bisher sind wir ganz zufrieden, wir werden aber erst später eine Bilanz ziehen können, wenn alles zusammengetragen ist“, sagte sie einem t-online-Reporter vor Ort. Insgesamt würden zehn Objekte in drei Bundesländern durchsucht. In Uetersen (Kreis Pinneberg) fanden die Beamten eine Hanfplantage, bestehend aus 120 Pflanzen.
Auch Zoll und Polizeihunde am Einsatz beteiligt
Mehr als 150 Einsatzkräfte seien beteiligt, federführend sind die Bezirkskriminalinspektion und die Staatsanwaltschaft in Itzehoe. In Hamburg-Ottensen war auch der Zoll an dem Einsatz beteiligt. Darüber hinaus seien mehrere Diensthunde sowie eine Einsatzhundertschaft an verschiedenen Orten im Einsatz gewesen, sagte die Polizeisprecherin. Nach Informationen von t-online könnte es sich um eine Tat im Drogenmilieu handeln.
Der 27-Jährige war in einem Waldstück im direkten Umfeld der Holstentherme entdeckt worden. Nach Informationen von t-online und Medienberichten zufolge war er mit einem Kopfschuss regelrecht hingerichtet worden. Bei dem Fundort soll es sich jedoch nicht um den Tatort handeln. Die Ermittler nehmen an, dass der Mann im Bereich Uetersen getötet wurde, rund eine halbe Stunde Autofahrt von der Therme entfernt.














