U-Haft auf Gut Skaugum
Marius Borg Høiby darf mit Fußfessel nach Hause
13.07.2026 – 13:40 UhrLesedauer: 1 Min.
Marius Borg Høiby bleibt für vier weitere Wochen in Untersuchungshaft. Diese darf er allerdings auf dem Familienanwesen verbringen.
Am Montagmorgen erschien Kronprinzessin Mette-Marits ältester Sohn erneut vor dem Bezirksgericht Oslo zu einer Anhörung über seine Untersuchungshaft. Dort sollte über den Antrag der Polizei auf Verlängerung der Untersuchungshaft entschieden werden.
Nun hat Bezirksrichterin Lise Bogen Behrens entschieden, dass Marius Borg Høiby für vier Wochen in U-Haft bleiben wird. Diese darf der 29-Jährige aber mit einer Fußfessel auf Skaugum, der Residenz des norwegischen Kronprinzenpaares, absitzen. Das berichtet die norwegische Zeitung „Dagbladet“.
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Seinem Verteidiger Petar Sekulic zufolge ist Høiby damit halbwegs zufrieden. „Er hatte zwar in erster Linie um seine Freilassung gebeten, ist aber mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, sagte er. Immerhin waren ähnliche Forderungen zuvor stets abgewiesen worden. Es hieß, die Flucht- und Wiederholungsgefahr sei zu groß.
Høiby darf das Familienanwesen Skaugum mit seiner Fußfessel nicht verlassen. Für ihn bedeutet es aber wieder etwas Normalität im privaten Rahmen. Er kann seine Mutter Mette-Marit zu Hause wiedersehen. Sie erholt sich derzeit von einer Lungentransplantation Mitte Juni. Wann Høiby das Gefängnis verlassen darf, bleibt unklar. Die Staatsanwaltschaft kann gegen die Entscheidung noch Berufung einlegen.
Marius Borg Høiby wurde im Juni wegen 34 Straftaten, darunter zwei Vergewaltigungen und Misshandlung, zu vier Jahren Haft verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Høiby hat Berufung eingelegt.















