Er stirbt noch am Tatort
Mann hilft Frau – und wird totgefahren
04.08.2026 – 11:13 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Mann auf einem Motorrad stoppt auf seinem Weg und hilft einer Fremden. Wenig später ist er tot.
In Italien ist ein 36-Jähriger am Samstag von einem 44-jährigen Mann getötet worden – wohl, weil er dessen Ex-Freundin dabei geholfen hatte, ihr Handy zu suchen. Wie italienische Medien berichten, hielt der mutmaßliche Täter das Opfer für ihren neuen Freund.
Der 36-Jährige wurde in der italienischen Gemeinde Somma Lombardo von dem 44-Jährigen mit einem Pkw angefahren – als er und die Frau auf einem Motorrad unterwegs waren. Das Opfer sei noch am Unfallort verstorben. Mehrere Zeugen haben laut der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“ die Tat beobachtet, der mutmaßliche Täter wurde noch am Tatort von der Polizei festgenommen.
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Mutmaßlicher Täter hatte wohl auch ein Messer dabei
Wie die Zeitung weiter berichtet, war die Frau auf dem Weg zu einem Treffen mit ihrem Ex-Freund. Sie wollte ihm bei dem Treffen wohl persönliche Gegenstände zurückgeben. Auf dem Weg soll sie bemerkt haben, dass sie ihr Handy verloren hatte – und gestoppt, um es zu suchen. Als der 36-Jährige sie bemerkte, habe er ihr angeboten, sie die restliche Strecke zu fahren.
Dem 44-Jährigen wird nun Totschlag vorgeworfen. Wie „Corriere della Sera“ berichtet, fanden die Beamten in dem Auto des Mannes unter anderem ein Messer. Laut Rai ist der 44-Jährige wegen Stalkings und Körperverletzung seiner Ex-Freundin vorbestraft.
Somma Lombardo liegt im Norden von Italien. Die Gemeinde ist etwa 40 Kilometer von Mailand entfernt.
