August 5, 2026 12:31 p.m. CEST

Sechs Wochen vor der Wahl

Umfrage: Berlins Parteien liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen

05.08.2026 – 06:05 UhrLesedauer: 2 Min.

Das Rote Rathaus in Berlin (Archivbild): Am 20. September wird in der Hauptstadt gewählt. (Quelle: Imago/Sabine Gudath)

Knapp sechs Wochen vor der Berlin-Wahl bringt eine neue Umfrage Bewegung ins Rennen. Eine Partei zieht überraschend vorbei – eine andere verliert weiter.

Gut anderthalb Monate vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl zeichnet sich in einer neuen Umfrage ein enges Rennen an der Spitze ab – mit einer Partei, die sich überraschend nach vorn schiebt. Laut der repräsentativen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des „Tagesspiegel“ käme die Linke bei einer Wahl am nächsten Sonntag auf 21 Prozent. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als noch Anfang Juli.

Die Berliner CDU landet mit unverändert 19 Prozent auf Platz zwei, dicht gefolgt von der AfD mit 18 Prozent – ein Plus von einem Prozentpunkt gegenüber der vorherigen Erhebung. Die Grünen kommen den Daten zufolge unverändert auf 17 Prozent. Die SPD liegt mit 12 Prozent, einem Minus von einem Prozentpunkt, schon deutlich dahinter.

Insa-Umfrage kam zu anderen Ergebnissen

FDP und BSW kämen jeweils auf drei Prozent und würden damit nach derzeitigem Stand den Einzug ins Abgeordnetenhaus verpassen. An der Umfrage beteiligten sich im Zeitraum vom 20. Juli bis 3. August rund 3.000 Personen. Die maximale Fehlertoleranz liegt bei 3,5 Prozentpunkten.

Ein anderes Bild zeigte eine ebenfalls repräsentative Insa-Umfrage im Auftrag des Portals „Nius“, die bereits am 23. Juli veröffentlicht wurde. Dort lag die AfD mit 19 Prozent vorn. CDU und Linke folgten mit jeweils 18 Prozent dicht dahinter. Die Grünen erreichten laut dieser Erhebung 16 Prozent, die SPD 13 Prozent. FDP und BSW kamen jeweils auf 4 Prozent.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang.

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