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Wolfgang Joop rät Habeck zur Krawatte: „Wenn einer sich schlampig anzieht, denkt er auch schlampig“ – Gesellschaft

Der Modemacher Wolfgang Joop ist dafür bekannt, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, auch wenn es um politische Themen geht. Gerade zu seiner Heimat Potsdam und dessen Veränderung in den letzten Jahren hatte er immer etwas zu sagen.

Auch an den neu gewählten Politikern der Ampel-Koalition lässt Wolfgang Joop kein gutes Haar. Dem Grünen-Politiker Robert Habeck beispielsweise würde er manchmal eine Krawatte wünschen, auch wenn Krawattenpflicht längst aus der Mode sei. „Diese Leute versinken schon in optischer Ohnmacht, bevor sie überhaupt angetreten sind“, wettert der Modemacher weiter über SPD-Vizekanzler Scholz.

In dem Interview mit dem „Spiegel“ verrät Joop, er erwarte bei gewissen Berufen, darunter Chefarzt und Vizekanzler, eine gewisse Perfektion. „Wenn einer sich schlampig anzieht, denkt er auch schlampig, so sehe ich das“, erklärt der 76-Jährige.

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Neben eigenen Definitionen von Mode und Stilfragen in der Corona-Pandemie äußert sich der Designer auch zu weiteren bekannten Persönlichkeiten. Der noch amtierenden Bundeskanzlerin Angela Merkel etwa könne er verzeihen, dass ihre Blazer schlecht geschnitten sind, „weil sie schlau ist“. Die Outfitwahl der CDU-Politikerin sei eine bewusste Entscheidung als Signal der Stabilität gewesen, so Joop.

Wolfgang Joop lebt gemeinsam mit seinem Partner in Potsdam. Dem „Spiegel“ erzählte er, froh zu sein, dort „abgeschnitten von der Welt“ leben zu können. Sein eigenes Modelabel „Wunderkind“ ist vor zwei Jahren insolvent gegangen. (Tsp)

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