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Die guten Nachrichten des Jahres 2021: Bienen, Beethoven und tierische Babyretter – Panorama – Gesellschaft

Verständlich, wer im Jahr zwei der Pandemie keine schlechten Nachrichten mehr hören kann. Dabei gab es rund um die Welt auch positive Entwicklungen, die im allgemeinen Wahnsinn jedoch oft untergegangen sind. Wir haben einige noch einmal hervorgekramt – eine subjektive Auswahl.

1923 war sie zuletzt gesehen worden, die Biene mit ihrem schwarzen Körper und den auffälligen weißen Gesichtszügen – Pharohylaeus lactiferus in der Fachsprache genannt. Nun haben Forscher an der australischen Ostküste die bereits ausgestorben geglaubte Art wieder nachweisen können.

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Auf gut Glück hatten sie sich im März an mehreren Orten auf die Suche gemacht, von denen sie vermuteten, dass es wegen der von den Bienen geliebten Blumen noch einzelne Exemplare geben könnten. Und siehe da: Dabei entdeckten sie nicht nur einzelne Tiere, sondern ganze Bienenvölker.

So kann es auch gehen! Jahrelang haben sich die Frauen des irischen Fußballteams beklagt, wie sie schlecht sie vom Verband behandelt werden. Im September konnte sich die Fußballnationalmannschaft der Männer dann tatsächlich dazu durchringen, auf Teile ihres Lohns zu verzichten, damit ihre Kolleginnen genauso hohe Prämien erhalten wie sie.

Eine Autobahn aus Papiermüll

Gleiche Vergütung für gleiche Arbeit – klingt logisch, war es aber lange nicht. Von einem „Tag, der in die Geschichtsbücher eingehen wird“, sprach Kapitänin Katie McCabe. „Es zeigt der Welt, was mit Zusammenhalt möglich ist.“ Schweden und Brasilien gehen übrigens ähnlich mit den Prämien um. Grüße an den Deutschen Fußball-Bund.

Spanien hat tatsächlich ein längeres Autobahnnetz als Deutschland. Der Umwelt zu Liebe sind sie im Süden aber erfinderisch geworden und arbeiten an mehreren Abschnitten, die aus Papiermüll entstehen. Ja, richtig gehört. Insgesamt fallen jährlich nämlich elf Millionen Tonnen Altpapier und Zellstoffe an, die nicht recycelt werden können.

Sie können verbrannt und anschließend als Straßenbelag genutzt werden. So sollen bis zu Tausende Tonnen Zement und bis 75 Prozent der CO2-Emissionen eingespart werden. Die ersten Modellversuche aus der Region um Valencia sind vielversprechend.

Kuscheln für die Wärme. Diese Hundewelpen retteten ein Baby in Indien.Foto: Screenshot/Facebook

Ein Art Weihnachtswunder hat sich in Indien zugetragen. Anwohner in der Nähe eines Feldes im Bundesstaat Chhattisgarh hörten am Morgen die Schreie eines Säuglings und glaubten kaum, was sie dann sahen. Nach kalter Nacht lag ein nacktes Babys auf dem Feld – umgeben von Hundewelpen und der Hundemama, die das Kleine wohl mit Kuscheleinheiten gewärmt haben. Behörden sind sich sicher: Nur so kann das Mädchen, das ausgesetzt worden ist, überlebt haben.

Win-win-Situation: Die 4-Tage-Woche

Die Unvollendete ist vollendet – und das 195 Jahre nach dem Tod des Erschaffers. Im Oktober trug sich die Welturaufführung der 10. Sinfonie von Ludwig van Beethoven in seiner Geburtsstadt Bonn zu. Möglich machte es Künstliche Intelligenz. Beethoven hatte die 10. Sinfonie nicht mehr beenden können und nur einige Skizzen hinterlassen. Auf deren Grundlage haben Musikwissenschaftler und IT-Spezialisten ein Programm entwickelt, das die Leerstellen füllt. Der Computer wurde dafür unter anderem mit weiteren Beethoven-Stücken und Werken der Zeit gefüttert. Das Publikum – darunter viele Prominente – fand’s klasse.

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