HomeKulturMakaya McCraven, Adele, Elbow: Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck - Kultur

Makaya McCraven, Adele, Elbow: Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck – Kultur

Makaya McCraven: Deciphering The Message (Blue Note)

Das coolste Jazzlabel der Musikgeschichte fasziniert bis heute. McCraven passt perfekt zur Aufgabe, sechzig Jahre alte Musik ins Jetzt zu holen. Seine Neuerfindung des letzten Gil Scott-Heron Albums gewann den Soundcheck Award. Hier schafft er erneut ein Meisterwerk. Andreas Müller, Moderator


Adele: 30 (Sony)

Ein Album voller Herzschmerz- und Trennungslieder, wer hätte das gedacht. Aber musikalisch abwechslungsreicher als zu befürchten stand: Adele hat jetzt den Stax-Sound der 60er aufgesogen, die Songwriting-Kunst von Carole King und auch den aktuellen Post-R’n’B, letzteres dank der Zusammenarbeit mit Inflo vom Politkollektiv SAULT. Jens Balzer, Die Zeit


Elbow: Flying Dream 1 (Universal)

Ein feines, durchaus feingliedriges Album voll Melancholie und schwärmerischer Verzagtheit. Zwischen Piano, Kontrabass und Jazzbesen schimmert eine kompositorische Meisterschaft, die vom für die Band sonst so typischen hymnischen Bombast oft zugekleistert wird. Christian Seidl, Berliner Zeitung


Andy Shauf: Wilds (Anti-/Indigo)

An introspektiven, wehmütigen Songs mangelt es derzeit nicht. Aber die fünfte Platte des kanadischen Singer/Songwriters ist kein Lockdown-Album. Seine neun Lo-Fi-Balladen, allesamt Demos, entstanden bereits 2018. Wispernd singt Shauf von grünem Gras und eine Frau namens Judy. Seine Gitarre zirpt, manchmal wehen Surfharmonien herüber, die an die Beach Boys erinnern. Christian Schröder,Tagesspiegel


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