August 23, 2026 12:21 p.m. CEST

Angebliches Update

Betrugsmasche zielt auf Kunden der Sparkasse ab


23.08.2026 – 10:46 UhrLesedauer: 2 Min.

Eine Phishing-Mail der Sparkasse (Archivbild): Immer wieder haben es Kriminelle auf Bankkunden abgesehen. (Quelle: IMAGO/Guido Schiefer/imago)

Eine neue Betrugsmasche hat Sparkassen-Kunden im Visier. Kriminelle versenden täuschend echte E-Mails, die sie auf eine falsche Fährte locken sollen.

Wer ein Konto bei der Sparkasse hat, sollte aktuell vorsichtig sein, wenn man eine E-Mail seiner Bank bekommt. Dabei könnte es sich um eine Phishing-Mail handeln. In der Nachricht wird behauptet, für die weitere Nutzung von S-pushTAN Online sei ein Update erforderlich. Ohne dieses könne der Zugang nicht mehr „sicher und uneingeschränkt“ genutzt werden. Das Update dauere angeblich nur wenige Minuten – ein Klick auf den enthaltenen Link genüge.

Besonders raffiniert: Die Mail enthält einen Hinweis, dass Nicht-Nutzer von S-pushTAN die Nachricht einfach ignorieren könnten. Das soll die E-Mail seriöser und weniger aufdringlich wirken lassen – ist aber ebenfalls Teil der Täuschung. Auch das Design der E-Mail inklusive Sparkasse-Logo kann für Laien auf den ersten Blick wie eine echte Nachricht der Bank wirken.

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Wie Sie die E-Mail als Phishing entlarven

Trotzdem gibt es Warnsignale, die Sie hellhörig machen sollten. So enthält sie etwa keine persönliche Anrede – tatsächlich fehlt die Anrede sogar gänzlich. Auch die angezeigte Absenderadresse passt nicht zur offiziellen Domain der Sparkasse. Eines der größten Warnsignale ist auch der Link, auf den man klicken soll. Seriöse Banken fordern ihre Kunden in der Regel nicht dazu auf, über einen E-Mail-Link Updates zu starten oder persönliche Daten einzugeben.

Haben Sie eine solche Mail erhalten, gilt: Klicken Sie auf keinen Fall auf den Link. Verschieben Sie die Nachricht unbeantwortet in den Spam-Ordner. Prüfen Sie notwendige Aktualisierungen ausschließlich über die offizielle App oder die Ihnen bekannte Internetseite der Sparkasse – niemals über Links aus E-Mails. Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie auch den Kundenservice der Bank kontaktieren. Die Kontaktdaten sollten Sie ebenfalls ausschließlich der offiziellen Webseite entnehmen.

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