Juli 26, 2026 5:53 p.m. CEST

Kostenunterschiede zwischen Städten

So können Sie bei der Kfz-Zulassung kräftig sparen


26.07.2026 – 15:40 UhrLesedauer: 2 Min.

Autozulassung: Die Kosten variieren zwischen den Städten stark. (Quelle: Robert Schlesinger/Archiv/dpa)

Für die Anmeldung eines Autos muss längst nicht mehr jeder zur Zulassungsstelle. Wie Sie Geld sparen und sogar sofort losfahren dürfen.

Wer sein Auto online anmeldet oder ummeldet, kann kräftig sparen. In einigen Städten sind die Gebühren für eine Neuzulassung via Internet um bis zu 57 Prozent günstiger. Das zeigt eine Auswertung des Auto-Abo-Anbieters Finn.

Besonders groß ist der Preisunterschied in Essen, Nürnberg, Mannheim, Karlsruhe, Kiel und Magdeburg. Dort kostet die Onlinezulassung lediglich 12,80 Euro, während für die Anmeldung vor Ort rund 30 Euro fällig werden. Auch in Köln und München fällt die digitale Variante deutlich günstiger aus.

Wie hoch die Gebühren insgesamt sind, hängt ebenfalls vom Wohnort ab. Für seinen Zulassungsreport hat Finn die Kosten in den 31 größten deutschen Städten verglichen. Addiert man die Faktoren Neuzulassung, Umschreibung und Ummeldung nach einem Umzug, kommt Wiesbaden auf 64,20 Euro und ist damit die günstigste Stadt der Untersuchung. Am teuersten ist Bielefeld mit 87,50 Euro. Der Unterschied beträgt mehr als 23 Euro.

Auch Stellplätze sind regional unterschiedlich teuer

Laut Auswertung kostet ein privater Stellplatz in Münster im Median 20 Euro im Monat, in Düsseldorf 80 Euro und in Augsburg 81,75 Euro. Auf ein Jahr gerechnet ergibt sich dadurch ein Unterschied von mehreren Hundert Euro.

Digitale Zulassung: So funktioniert sie

Mit der digitalen Zulassung, auch i-Kfz genannt, lassen sich neben Neuzulassungen auch zahlreiche Ummeldungen und Abmeldungen online erledigen.

Voraussetzung ist ein Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion (eID) und der dazugehörigen PIN. Außerdem müssen Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief über die entsprechenden Sicherheitscodes verfügen. Die Anmeldung erfolgt anschließend über das Onlineportal der zuständigen Zulassungsbehörde. Dort werden unter anderem die Fahrzeugdaten, die elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) und die Bankverbindung für die Kfz-Steuer eingegeben.

Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Antragsteller einen elektronischen Zulassungsbescheid. Mit diesem dürfen sie das Fahrzeug bereits nutzen, auch wenn die Zulassungsplaketten noch nicht per Post angekommen sind. Voraussetzung ist, dass die ungestempelten Kennzeichen bereits geprägt wurden und der vorläufige Zulassungsnachweis im Fahrzeug mitgeführt wird. Diese Regelung gilt für maximal zehn Tage.

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