Rheinkirmes in Düsseldorf
Rückkehr der Fähre verzögert sich – so geht es jetzt weiter
Aktualisiert am 17.07.2026 – 15:31 UhrLesedauer: 2 Min.
Viele Besucher hatten sich auf das Comeback der Kirmesfähre in Düsseldorf gefreut. Doch dazu kommt es am Wochenende nicht.
Die Kirmesfähre soll bei der Düsseldorfer Rheinkirmes erstmals seit sieben Jahren wieder fahren – doch der Rhein spielt nicht mit. Grund ist der niedrige Pegelstand, der die Überfahrt zwischen Altstadt und Festgelände gefährdet.
Am Freitagmittag lag der Pegelstand an der Düsseldorfer Messstelle bei 38 Zentimetern. Normalerweise müsste der Wert mehr als doppelt so hoch sein, damit Schiffe und Fähren problemlos verkehren können. Kritisch ist die Lage direkt am Rheinufer der Kirmes: Dort ist das Wasser besonders flach, was die geplante Fährverbindung zusätzlich erschwert.
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Kirmesfähren-Comeback nach sieben Jahren hängt in der Schwebe
Seit dem Freitagnachmittag steht nun fest: Der Start der Kirmesfähre verzögert sich. Wie die Rheinkirmes mitteilte, lasse der Rhein aktuell einen sicheren Fährbetrieb nicht zu. Sobald die Wasserstände den Einsatz der Fähre ermöglichen, soll die beliebte Fähre den Betrieb aufnehmen.
„Nach aktuellem Stand rechnet die Rheinbahn damit, dass der Fährbetrieb Anfang der kommenden Woche aufgenommen werden kann“, heißt es in einer Mitteilung.
Kirmesfähre verbindet die Altstadt mit der Rheinkirmes
Die Fähre verbindet die Düsseldorfer Altstadt mit der Festwiese in Oberkassel. Zuletzt fuhr sie 2019. Zur diesjährigen Rheinkirmes, die vom 17. bis 26. Juli dauert und rund vier Millionen Besucher anzieht, sollte sie nach sieben Jahren zurückkehren. Der Ticketpreis beträgt 3,80 Euro, inklusive eines Schützentalers zugunsten des Veranstalters.
Das Niedrigwasser trifft mehrere Fähren am Rhein. Die Verbindung Zons-Urdenbach musste seit dem 13. Juli pausieren. Ab 2027 will die Rheinbahn den Fährbetrieb zur Kirmes übernehmen. Ob es in diesem Jahr überhaupt dazu kommt, entscheidet sich also nach dem Auftaktwochenende.
