Engpass am Flughafen
Erste Flugausfälle: Kerosin-Mangel am Airport Hamburg
Aktualisiert am 18.09.2025 – 18:39 UhrLesedauer: 2 Min.
Am Hamburger Flughafen fehlt Treibstoff für die Flugzeuge. Reisende sollten den Status ihrer Flüge checken.
Am Hamburger Flughafen müssen sich Passagiere auf Verspätungen und Flugausfälle wegen eines Kerosin-Lieferengpasses einstellen. Am Donnerstagabend fielen die ersten zwei Flüge aus. Es handelte sich um Flüge nach Mallorca und Basel.
Von den Engpässen betroffen ist vor allem die Fluggesellschaft Marabu. Sie gibt bekannt, dass auch am 19. September und 20. September insgesamt drei Flüge nach Mallorca gestrichen wurden. Die betroffenen Passagiere seien bereits kontaktiert und über ihre neuen Reisemöglichkeiten informiert worden.
Der Airport teilte mit, dass es in den nächsten Tagen zu weiteren Flugplan-Änderungen und Verspätungen kommen könne. Der Flughafen verfügt nach eigenen Angaben über keine genaueren Informationen zu Ursache und Umfang des Lieferengpasses. Hinweise auf Sabotage oder terroristische Aktivitäten gebe es nicht.
Die Fluggesellschaften am Hamburger Flughafen seien von einem unvorhergesehenen Kerosin-Lieferengpass der Raffinerie Heide betroffen, berichtete der Flughafen weiter. Airlines und ihre Lieferanten arbeiten an einer Lösung. Reisende sollten ihren Flugstatus prüfen und sich bei Änderungen an die Fluggesellschaften oder Reiseveranstalter wenden.
Das Fachportal Aerotelegraph berichtet, der Flughafen Hamburg habe Fluggesellschaften am Donnerstagmorgen darauf hingewiesen, dass Flugzeuge dort nicht mehr betankt werden können. Das hieße, Maschinen müssten mit vollem Tank landen, unter Umständen einen zusätzlichen Tankstopp an einem anderen Flughafen einplanen.
Die Betankung der Maschinen erfolgt über die Airlines, deren Lieferanten und den Betreiber des Tanklagers. Christian Kunsch, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport sagte, es sie wie im Straßenverkehr: „Der Betreiber der Autobahn ist nicht in der Verantwortung, wann und ob die Tankstellen an den Rastplätzen beliefert werden.“














