Oktober 5, 2026 5:22 p.m. CEST

Umfrage zeigt

Viele Besitzer sehen ihre Tiere als ihre Kinder


05.10.2026 – 15:14 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Hund liegt bei seinen Besitzern: Viele Menschen haben eine sehr enge Bindung zu ihrem Tier. (Quelle: LumiNola)

Viele Haustierbesitzer sehen Hund oder Katze längst als vollwertiges Familienmitglied. Eine neue Umfrage zeigt, wie stark das Tier den Alltag, Rituale und Geschenke prägt.

Für viele Menschen ist das Haustier nicht nur ein Lebewesen, sondern ein Freund, Familienmitglied oder sogar Kinderersatz.

Wie eng diese Bindung tatsächlich ist, zeigt eine Studie von Etsy, für die 2.000 deutsche Haustierbesitzer befragt wurden. Das Ergebnis: 63 Prozent betrachten ihr Tier als Teil der Familie, etwa jeder Dritte (34 Prozent) bezeichnet es sogar als eigenes „Kind“ oder „Fur Baby“ (dt.: „Fell-Baby“). Nur 14 Prozent der Befragten gaben an, ihr Tier ausschließlich als Haustier anzusehen.

Die enge Bindung zwischen Halter und Haustier zeigt sich auch an besonderen Tagen. So beschenken viele Besitzer ihre Hunde, Katzen und Co. zu diversen Anlässen:

  • Geburtstag des Tieres (52 Prozent der Besitzer kaufen ein Geschenk)
  • Weihnachten (44 Prozent)
  • Als Belohnung für das Tier (44 Prozent)
  • Einfach so/ohne Grund (40 Prozent)
  • Jahrestag der Adoption (14 Prozent)
  • Ostern (14 Prozent)

42 Prozent der Befragten gaben sogar an, sich bei einem Geschenk für ihr Tier mehr Gedanken zu machen als bei Geschenken für Freunde oder Familie.

Tiere werden Teil der Familientraditionen

Wer sein Tier als Familienmitglied sieht, bezieht es auch in die Rituale der Familie ein. Zu welchen Anlässen bei den Teilnehmern der Umfrage ihre Haustiere inkludiert werden, zeigt die Befragung deutlich:

  • Weihnachten: 47 Prozent
  • Geburtstag oder Adoptionstag des Tieres: 46 Prozent
  • Gemeinsamer Familienurlaub: 41 Prozent
  • Jährliche Familienfotos: 39 Prozent
  • Große Meilensteine wie Hochzeiten: 34 Prozent

Die Bindung bleibt aber nicht nur auf besondere Anlässe beschränkt, sie prägt auch den Alltag. 40 Prozent richten ihre Urlaubsplanung am Tier aus, 36 Prozent ihre Einrichtung oder Deko (etwa in Form von Tierbildern). Das Tier ist zudem ständig präsent: Bei 41 Prozent ziert es den Handyhintergrund.

Besonders sichtbar wird die Nähe in den sozialen Medien. 53 Prozent teilen dort Fotos ihres Tieres, 29 Prozent sogar Videos. Das „Fur Baby“ ist damit nicht nur Freund, Kinderersatz oder Mitbewohner, sondern fester Bestandteil der eigenen Außendarstellung.

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