Juli 28, 2026 10:39 p.m. CEST

DWD ruft amtliche Warnungen aus

Jetzt kommt die Hitzewelle: Ein Tag steht im Fokus


28.07.2026 – 16:23 UhrLesedauer: 3 Min.

Wetterprognosen des ICON-Modells: Für Donnerstag wird der Höhepunkt der Hitzewelle erwartet.

Wetterprognosen des ICON-Modells: Für Donnerstag wird der Höhepunkt der Hitzewelle erwartet. (Quelle: ICON-Modell/meteociel.fr)

Das Wetter in Deutschland dreht Ende Juli noch einmal auf. Der DWD ruft amtliche Warnungen aus – ein Meteorologe rechnet mit Hitze bis 40 Grad.

Die Wettermodelle für die anstehende Hitzewelle in Deutschland haben sich mehrfach geändert. Zunächst war in einzelnen Modellen von Temperaturen bis 45 Grad und noch darüber hinaus die Rede. Doch dass der erst Ende Juni aufgestellte Allzeit-Hitzerekord von 41,8 Grad gebrochen wird, hält der Diplom-Meteorologe Dominik Jung mittlerweile für unwahrscheinlich. „Ganz ausschließen würde ich es nicht“, ordnet Jung für t-online ein. Realistischer sei jedoch, „dass regionale Stationsrekorde oder einzelne Tagesrekorde ins Wanken geraten“. Denn unerträglich heiß wird es fast bundesweit – aber wie extrem die Hitze ausfällt und wie lange sie anhält, ist regional sehr unterschiedlich.

Hoch „Olaf“ verlagert am Mittwoch seinen Kern von Mittel- nach Osteuropa. Gleichzeitig strömt subtropische heiße Luft nach Deutschland, die bereits in Südwesteuropa zu extremer Hitze und gefährlicher Trockenheit geführt hat. Die Temperaturen erreichen an den Küsten 26 bis 30 Grad, im Rest des Landes wird die 30-Grad-Marke sicher geknackt. An Mittel- und Oberrhein sowie im Rhein-Main-Gebiet sind laut Deutschem Wetterdienst (DWD) Temperaturen bis 38 Grad zu erwarten.

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Hitze in Deutschland: DWD warnt amtlich

Die Meteorologen haben für Mittwoch amtliche Warnungen für die gesamte westliche Hälfte des Landes sowie Teile Bayerns ausgerufen. Es drohe „eine starke Wärmebelastung“, heißt es. Die Experten warnen: Hitze könne gefährlich werden und zu einer „Vielzahl von gesundheitlichen Problemen“ führen. Empfohlen wird, die Hitze nach Möglichkeit zu vermeiden, genug zu trinken und Innenräume kühl zu halten.

Warnkarte des DWD: Im Westen des Landes gelten amtliche Hitzewarnungen. (Quelle: DWD)

Den Höhepunkt der Hitze erwartet der Meteorologe Dominik Jung dann aber am Donnerstag. Am heißesten werde es im Südwesten und Süden, entlang des Oberrheingrabens sowie in Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Baden-Württemberg und Bayern. Dort seien „Werte um 40 Grad realistisch, örtlich vielleicht knapp darüber“. Für einen neuen Allzeitrekord bräuchte es laut dem Experten „optimale Bedingungen“.

Bereits am Donnerstag, insbesondere aber am Freitag, drohen dann teils kräftige Schauer und Gewitter, wie die DWD-Meteorologen prognostizieren. Am Freitag selbst sind erneut Spitzenwerte von bis zu 36 Grad möglich.

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