August 19, 2026 9:04 p.m. CEST

Warnstufe Rot erreicht

Unwetter mit Starkregen: DWD ruft amtliche Warnungen aus


Aktualisiert am 19.08.2026 – 19:25 UhrLesedauer: 2 Min.

Gewitterhimmel (Symbolbild): Das Wetter in Deutschland wird vielerorts ungemütlich – Unwetter treffen das Land. (Quelle: Thomas Trutschel/imago)

Das Wetter in Deutschland zeigt sich ungemütlich: Am Abend und in der Nacht drohen vielerorts Unwetter mit Hagel und Starkregen. Der DWD warnt amtlich.

Ein Frontensystem trennt mäßig warme Meeresluft im Norden von sehr warmer Subtropikluft im Süden. Unbeständiges Wetter ist die Folge – teils sind auch Unwetter zu erwarten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat amtliche Warnungen ausgerufen.

Am Mittwochabend riefen die Meteorologen für den Westen von Nordrhein-Westfalen die zweithöchste Warnstufe Rot und damit die Unwetterstufe aus. Bei schweren Gewittern sei mit heftigem Starkregen und Hagel zu rechnen. Regenmengen von bis zu 30 Litern pro Quadratmeter seien möglich, so die Meteorologen. Hagelkörner könnten Größen bis drei Zentimeter erreichen. Durch Blitzschlag bestehe „Lebensgefahr“, hieß es. Die Experten rieten, den Aufenthalt im Freien zu vermeiden. „Schutz suchen“, so der Appell des DWD. Die Unwetterwarnung galt zunächst bis 20 Uhr.

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Warnkarte des DWD (Stand 18.50 Uhr): Teils gilt Warnstufe Rot wegen schwerer Gewitter mit Hagel und Starkregen. (Quelle: DWD)

Für einen breiten Streifen über Hessen bis nach Thüringen und Sachsen wurden zudem für Mittwochabend amtliche Wetterwarnungen der dritthöchsten Kategorie ausgerufen. Noch bis in die Nacht sei mit Starkregen zu rechnen. Straßen könnten überflutet werden, Unterführungen sollten dringend gemieden werden.

Wetter in Deutschland: Prognosen für den Rest der Woche

Auch am Donnerstag hält das unbeständige Wetter in Deutschland laut Prognosen an. Insbesondere in der Nordwesthälfte sind laut DWD erneut Gewitter mit Starkregen zu erwarten, auch Sturmböen sind möglich. Im Süden und Südosten können sich laut den Prognosen ebenfalls einzelne Gewitter mit Hagel bilden. „Vor allem entlang der Donau einzelne stärkere Entwicklungen mit größerem Hagel und schweren Sturmböen bis 100 km/h“, warnen die Meteorologen. An den Alpen könnten binnen weniger Stunden bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter niedergehen.

Am Freitag sind weiterhin schauerartige und länger anhaltende Regenfälle möglich, teils auch mit kräftigen Gewittern. Am Samstag beruhigt sich das Wetter langsam, insbesondere im Süden sind dann wieder längere sonnige Phasen angesagt. Im Norden hingegen bleibt es auch dann noch ungemütlich.

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