Großeinsatz in Regensburg
Opfer stirbt bei möglicher Geiselnahme in Bank
Aktualisiert am 23.07.2026 – 17:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Großer Polizeieinsatz in Regensburg: In einer Bank wurde eine Person tödlich verletzt, mehrere Menschen und der Täter sind wohl noch in der Bank. Die Lage ist unübersichtlich.
Bei einer Messerattacke in einer Bank in Regensburg ist ein Mann tödlich verletzt worden. Der Angreifer befinde sich mit weiteren Menschen im Gebäude, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Spezialkräfte rückten an, der Bereich um die Filiale wurde weiträumig abgesperrt.
Zwei Menschen, die sich noch in der Bankfiliale aufgehalten hatten, sind in Sicherheit. Sie seien durch Spezialkräfte aus dem Gebäude gebracht worden, so die Polizeisprecherin. Der mutmaßliche Täter selbst befinde sich weiterhin in der Filiale. Ob sich noch weitere Menschen in dem Gebäude aufhalten, ist unklar.
Großeinsatz in Regensburg: Unklar, ob Geiselnahme
Zunächst war von einer Geiselnahme die Rede gewesen. Später war unklar, inwieweit die Menschen im Gebäude in der Gewalt des Täters sind. Ermittelt werde wegen eines Tötungsdelikts und eines Raubüberfalls, sagte die Polizeisprecherin.
Nachdem die Einsatzkräfte zunächst nur Blickkontakt zu dem Opfer hatten, konnte es später von Rettungskräften erstversorgt werden. Der Mann sei in ein Krankenhaus gebracht worden, hatte es vonseiten der Polizei geheißen. Wenig später teilte die Polizei mit, dass das Opfer gestorben sei.
Polizei geht von Einzeltäter aus
„Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen Mann. Wir gehen aktuell von einem Einzeltäter aus“, sagte die Polizeisprecherin. Die genaue Zahl der Menschen im Gebäude der Bankfiliale blieb zunächst unklar.
Polizei und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Neben einem Hubschrauber wurde auch das Spezialeinsatzkommando alarmiert. Was das Motiv des Täters ist, blieb zunächst offen.
Die Bank befindet sich im Erdgeschoss eines großen Gebäudekomplexes; in den Stockwerken darüber sind Wohnungen. „Der Schutz der Bevölkerung hat für uns oberste Priorität“, betonte die Sprecherin. Die Polizei rief die Menschen dazu auf, den Bereich rund um den Tatort weiträumig zu meiden.
