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Kurz vor dem Start war noch Zeit für ein letztes Familienfoto: Wenige Minuten später stürzten sich der Leiter der spanischen Siemens-Abteilung, Agustín Escobar, mit seiner Frau und ihren drei Kindern im Alter von elf, sieben und vier Jahren zusammen mit dem Hubschrauberpiloten in den eisigen Hudson River.
Mehr als ein Jahr nach der Katastrophe hat das US-amerikanische National Transportation Safety Board (NTSB) die Ergebnisse seiner Untersuchung veröffentlicht. Dem Bericht zufolge entdeckten Ermittler die Überreste mehrerer Gänse in den Rotorblättern des Hubschraubers.
Nach Angaben der Polizei starben vier Menschen noch am Unfallort, zwei weitere erlagen später im Krankenhaus ihren Verletzungen.
Vogelschläge kommen in der Luftfahrt an der Tagesordnung, schwere Unfälle durch Gänse sind jedoch äußerst selten. Große Vogelschwärme wie Gänse können jedoch beim Aufprall erhebliche Schäden anrichten.
