September 26, 2026 6:23 p.m. CEST

Zu Ehren von Franziskus

Italien bekommt neuen Feiertag


Aktualisiert am 25.09.2026 – 18:04 UhrLesedauer: 2 Min.

Franz von Assisi am Werther Tor in Bad Münstereifel: Nach dem Heiligen ist ein Feiertag in Italien benannt. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Gerald Abele)

Franz von Assisi ist einer der Schutzpatronen Italiens. Dieses Jahr wird in dem Urlaubsland wieder ein Feiertag begangen, der seinen Namen trägt.

Italien feiert in diesem Jahr zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder den Franziskus-Tag. Der Ehrentag von Franz von Assisi wird am 4. Oktober begangen – dem Todestag des Heiligen. Seine Wiedereinführung wurde im vergangenen Jahr von der Abgeordnetenkammer beschlossen.

Bereits 1958 wurde in Italien ein Franziskus-Feiertag ins Leben gerufen – 1977 wurde er aber im Zuge einer Feiertagsreform gestrichen. Der Antrag auf die Wiedereinführung wurde von der Partei der rechtsnationalen Regierungschefin Giorgia Meloni – Fratelli d’Italia – und ihrem Koalitionspartner, der Mitte-rechts-Partei Noi Moderati, eingebracht.

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Feiertag: Papst Franziskus beruft sich auf Heiligen

Namensgeber Franz von Assisi lebte von etwa 1181 bis 1226, in diesem Jahr wiederholt sich sein Todestag so zum 800. Mal. Franz von Assisi ist Schutzpatron Italiens, aber auch ein wichtiger Bezugspunkt für verschiedene linke Strömungen innerhalb der katholischen Kirche.

Assisi wurde laut den Überlieferungen in eine wohlhabende Familie geboren – gab aber seinen Besitz auf und lebte unter den Armen. Er kritisierte den materiellen Reichtum der Kirche und wollte ein Gegenbeispiel vorleben. Der Franziskanerorden geht auf Assisi zurück. Auch Papst Franziskus benannte sich nach dem Heiligen und wählte ihn sich so zum Vorbild.

Italien hat mit dem neuen Feiertag nun 13 arbeitsfreie Feiertage. In Deutschland gibt es neun gesetzliche Feiertage, die in allen Bundesländern gelten. Die meisten gesetzlichen Feiertage gibt es in Augsburg – durch eine Sonderregelung für das Augsburger Friedensfest gibt es dort 14 freie Tage.

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