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Champions League

Bayern zu stark für Chelsea – Sorge um Verteidiger


Aktualisiert am 18.09.2025 – 07:16 UhrLesedauer: 2 Min.

Matchwinner: Harry Kane beim Torjubel gegen den FC Chelsea. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler/imago-images-bilder)

Der deutsche Rekordmeister startet stark gegen die „Blues“, dann aber entwickeln sich kurzzeitig wilde Minuten. Am Ende hält auch eine Serie der Bayern – aber es gibt einen Wermutstropfen.

Auftakt nach Maß für den FC Bayern in die Champions-League-Saison 2025/26: Der deutsche Rekordmeister siegte am Mittwochabend klar mit 3:1 (2:1) gegen den FC Chelsea.

Ein Eigentor von Chelseas Trevor Chalobah (20.) und Harry Kane mit einem Doppelpack (27./Foulelfmeter, 64.) sorgten für den auch in der Höhe verdienten Sieg der Gastgeber. Cole Palmer (29.) verkürzte zeitweise für insgesamt offensiv harmlose Londoner.

Einziger Wermutstropfen: Josip Stanišić musste in der 51. Spielminute verletzt vom Platz, noch ist unklar, ob der Verteidiger lange ausfallen wird. Durch den Erfolg halten die Bayern auch eine beeindruckende Serie am Leben: Zum 22. Mal in Folge konnten die Münchner ihren Auftakt in die „Königsklasse“ gewinnen.

Der frühere Bayern- und Chelsea Profi Michael Ballack sagte als TV-Experte im Anschluss: „Das ist ein Ausrufezeichen.“ Auch Münchens Sportdirektor Christoph Freund kam kaum noch aus dem Schwärmen über Harry Kane heraus: „Weltweit gibt es ganz, ganz selten so einen Spieler. Das ist nicht normal, wie oft er immer wieder trifft.“

Die Zuschauer erlebten gefühlt eine Partie auf K.-o.-Runden-Niveau. Und es waren die offensiven Einzelkönner auf beiden Seiten, die für die besonderen Momente und Aktionen sorgten. Michael Olise war bei Bayern neben Kane ein steter Aktivposten. Es war kein Wunder, dass seine Hereingabe zum Führungstor führte, als Chalobah unglücklich der Ball an das Schienbein und ins Tor prallte.

Kurz darauf drehte sich Kane bei der Ballmitnahme im Strafraum geschickt um Chelsea-Profi Moises Caicedo und holte damit den Elfmeter heraus. Den verwandelte der frühere Tottenham-Profi eiskalt, der achte Treffer bei seiner makellosen Strafstoß-Bilanz für den FC Bayern in der „Königsklasse“.

Aber auch Chelsea hatte Klasse auf dem Feld: Cole Palmer verkürzte nach einem rasanten Konter sehenswert. Der englische Nationalspieler war mit zwei Treffern auch der Matchwinner bei Chelseas 3:0 im Finale der Klub-WM gegen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain in den USA.

Die schnelle Chelsea-Antwort auf das Münchner 2:0 sorgte für Spannung. Zur Pause wechselte Kompany den wackligen und gelb verwarnten Nationalverteidiger Jonathan Tah aus. Kurz danach musste Stanišić verletzt raus. Das Offensivspiel tangierte das nicht, der Ball lief weiter flüssig durch die Münchner Reihen.

Es gab nur ein Problem – das fehlende 3:1. Kane scheiterte freigespielt von Konrad Laimer an Torwart Robert Sánchez. Und Olise schoss den spanischen Torwart nach wunderbarer Vorarbeit von Kane frei stehend an (60.). Der Chancenwucher rächte sich aber nicht, weil Kane kurz darauf wieder nach einer unfreiwilligen Vorlage von Chelseas Malo Gusto im Strafraum eiskalt zuschlug.

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