Oktober 30, 2026 9:15 p.m. CET

Nach „Tatort“-Aus

Udo Wachtveitl enttäuscht von Rollenangeboten


30.10.2026 – 19:12 UhrLesedauer: 2 Min.

Udo Wachtveitl: Er spielte 35 Jahre im „Tatort“ mit. (Quelle: IMAGO / APress)

Ein halbes Jahr nach seinem „Tatort“-Abschied blickt Udo Wachtveitl zurück. Und verrät: Die Rollenangebote, die ihn seitdem erreichen, überzeugen ihn nicht.

Nach 35 Jahren und 100 Folgen als Münchner „Tatort“-Duo haben Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec an Ostermontag in ihrem letzten Fall ermittelt. Nun hat Wachtveitl im „Zeit“-Podcast „Und was machst du am Wochenende?“ darüber gesprochen, wie er die Zeit seit dem Ende erlebt.

Dabei äußerte sich der 68-Jährige auch zu neuen Rollenangeboten: „Es gab schon auch andere Angebote, aber ich muss jetzt nicht Sachen machen, die deutlich unter dem Niveau des ‚Tatorts‘ wären.“ Das fehle ihm ein wenig.

Mit dem Ende seiner „Tatort“-Zeit hat sich Wachtveitl nach eigener Aussage abgefunden. „Dass wir aufgehört haben und wie wir aufgehört haben, war finde ich eine ziemlich runde Sache“, sagte er. Was er etwas vermisse, seien die Drehbücher, die er dreimal im Jahr erhalten habe. „Man war sehr gespannt, was werde ich diesmal machen, wie wird der Fall diesmal sein.“ Gemeinsam mit der Regie habe er die Texte stets in „eine glaubhafte und gelungene und spannende Szene“ übersetzen wollen. „Dieser kreative Prozess, der kann wahnsinnigen Spaß machen. Und das vermisse ich ein bisschen tatsächlich, weil wir haben da einen Weg gefunden, alle an einem Strang zu ziehen und etwas ganz Passables hinzukriegen“, so Wachtveitl.

„Wir hatten wirklich wahnsinnig viel Spaß“

Und noch etwas vermisst Wachtveitl, wie er erklärte: „Die Gaudi, die wir hatten. Wir hatten wirklich wahnsinnig viel Spaß beim Drehen“, sagte er. „Es war sehr lustig, sehr erfüllend. Eine Glückszeit.“

Die Nachfolge des Münchner „Tatort“-Duos treten Carlo Ljubek als Nikola Buvak und Ferdinand Hofer als Kalli Hammermann, der auch schon neben Leitmayr und Batic ermittelte, an. Ihr erster Fall soll im ersten Halbjahr 2027 in der ARD zu sehen sein.

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