August 10, 2026 12:58 a.m. CEST

2. Bundesliga

0:3-Niederlage: Dynamo verliert in Nürnberg deutlich


Aktualisiert am 09.08.2026 – 16:56 UhrLesedauer: 2 Min.

Mohamed Alì Zoma (r, 1. FC Nürnberg) jubelt mit Teamkollege Fynn Otto (2.v.r, 1. FC Nürnberg) neben Nicolai Rapp (l, Dynamo Dresden) über sein Tor zum 1:0. (Quelle: dpa/Daniel Löb)

Null Punkte zum Saisonstart für Dynamo Dresden: Gegen den Stürmer Mohamed Zoma vom 1. FC Nürnberg kann das Team von Trainer Thomas Stamm wenig ausrichten.

Dynamo Dresden hat sein erstes Spiel der neuen Saison in der 2. Bundesliga mit 0:3 auswärts gegen den 1. FC Nürnberg verloren. Mit einem Dreierpack sorgte FCN-Stürmer Mohamed Zoma für den Sieg der Bayern vor 41.622 Zuschauern.

Der wendige Stürmer, der vor einem Jahr von UC AlinoLeffe aus Italiens dritter Liga nach Nürnberg gekommen war, erzielte den ersten Treffer bereits in der 9. Spielminute. Aus etwa zehn Metern schloss der Angreifer ab und vollendete flach an Dresdens Keeper Tim Schreiber vorbei.

Dynamo Dresden zu harmlos: Wenig Torgefahr

Beim zweiten Treffer des 22-Jährigen wurden die Fans etwas auf die Folter gespannt. Einen Lattenschuss von Nürnbergs Tim Janisch staubte Zoma (45.+3) ab. Wegen vermeintlicher Abseitsposition musste aber der Videoschiedsrichter erst noch grünes Licht geben. Seinen dritten Treffer markierte Zoma (75.) im Nachschuss, nachdem er beim Foulelfmeter noch an Keeper Tim Schreiber gescheitert war.

Nicht zufrieden: Dresden-Coach Thomas Stamm. Dabei hatte sein Team erst kurz zuvor einen Sieg gegen Union Berlin geholt. (Quelle: dpa/Daniel Löb)

Dresden machte insgesamt kein durchweg schlechtes Spiel, war vor dem Tor allerdings viel zu ungefährlich. Damit verlief der Saisonstart für das Team von Trainer Thomas Stamm nicht zufriedenstellend. Vor dem Spiel kam kleine Euphorie hoch: Bei der Generalprobe gegen den Bundesligisten Union Berlin hatten die Dresdner noch mit 2:1 gewonnen.

Sport-Geschäftsführer Sören Gonther sagte bei „Sky“: „Wir werden jetzt nicht durchdrehen. Ich bin total überzeugt von der Mannschaft“. Man hätte nicht so viel falsch gemacht, wie es das Ergebnis ausdrücke. „Aber wenn ein, zwei Prozentpunkte fehlen, vor allem im Spiel gegen den Ball, dann geht das Spiel eben so aus. Wir müssen uns alles wieder neu erarbeiten. Haben wir an der einen oder anderen Stelle ein Prozent zu wenig, dann wird es schwer“, so Gonther.

Fast identische Elf wie in der erfolgreichen Rückrunde

Trainer Thomas Stamm schickte fast die identische Mannschaft auf den Platz, die in der vergangenen Saison die so erfolgreiche Rückrunde bestritten hatte. Lediglich der vom Karlsruher SC gekommene Nicolai Rapp ersetzte den zum Hamburger SV abgewanderten Kofi Amoako im defensiven Mittelfeld. Dazu erhielt Jakob Lemmer einen Platz in der Startelf. Den musste er in der vergangenen Spielzeit häufig mit Leihspieler Jason Ceka teilen.

Für die Dresdner geht es nun am kommenden Wochenende zu Hause gegen den SV Darmstadt 98 weiter. Anpfiff der Partie ist am Sonntag (16. August 2026) um 13.30 Uhr im Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden. Anschließend geht es im DFB-Pokal auswärts gegen den NRW-Regionalligisten Westfalia Rhynern (23. August 2026, 15.30 Uhr).

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