August 31, 2026 8:17 p.m. CEST

Gewitter mit Starkregen sind da

Wetterdienst warnt amtlich für große Teile Deutschlands


31.08.2026 – 16:57 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Auto fährt durch Starkregen (Symbolbild): Der DWD rief zahlreiche amtliche Warnungen aus. (Quelle: IMAGO/5VISION.NEWS)

Das Wetter in Deutschland bleibt instabil: Gewitter mit Starkregen und Sturmböen treffen weite Teile des Landes. Der DWD ruft amtliche Warnungen aus.

Zum Wochenbeginn zeigt sich das Wetter in Deutschland insbesondere in der nördlichen Hälfte von seiner ungemütlichen Seite – laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sind Gewitter mit Starkregen zu erwarten. Am Montagnachmittag galten für zahlreiche Landkreise und Städte amtliche Warnungen.

Die DWD-Warnungen erstrecken sich vom nördlichen Baden-Württemberg quer bis in den hohen Norden und den Osten der Republik. Teils gilt Warnstufe Orange, teils Warnstufe Gelb. Neben teils starken Sturmböen wird vor allem vor starken Gewittern gewarnt. Starkregen und Hagel seien wahrscheinlich, so die DWD-Experten.

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Die Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) um 19.10 Uhr: Zahlreiche Regionen in Deutschland sind betroffen. (Quelle: Deutscher Wetterdienst)

Gewitter in Deutschland: „Lebensgefahr“ durch Blitzschlag

Es herrsche „Lebensgefahr“ durch Blitzschlag, Äste könnten herabstürzen und Straßen überflutet werden. Die Meteorologen empfehlen, den Aufenthalt im Freien zu vermeiden. Lokal seien Regenmengen bis zu 20 Liter pro Quadratmeter nicht ausgeschlossen.

In der Nacht auf Dienstag sollen die Gewitter allmählich abklingen, woraufhin sich im Tagesverlauf neue Schauer und Gewitter bilden können. Auch dann sind wieder starke Böen möglich. Die Temperaturen erreichen maximal 26 Grad, an der Nordsee nur 20 Grad.

Wetter in Deutschland: Prognosen für die Woche

Der Mittwoch wird insbesondere in Nordseenähe weiter wechselhaft und ungemütlich, mit Schauern und vereinzelten Gewittern. Ansonsten dominieren Sonne und Wolken das Wetter in Deutschland. Im Süden werden noch einmal bis zu 26 Grad erreicht.

Für das ungemütliche Wetter im Norden ist der Ableger eines Island-Tiefs verantwortlich, wie der Diplom-Meteorologe Stefan Wietstock von wetter.com in seiner Prognose für t-online erklärt. Durch einen Keil eines Azorenhochs sei es hingegen im Süden des Landes spätsommerlich. „Die Luftdruckgegensätze zwischen Islandtief und Azorenhoch sind für die Jahreszeit relativ groß“, so Wietstock. Entsprechend starke Winde seien die Folge.

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