August 5, 2026 12:16 p.m. CEST

An ukrainischem Flugzeug

Drohne mit Sprengstoff an Leipziger Flughafen gesichtet


Aktualisiert am 05.08.2026 – 10:29 UhrLesedauer: 1 Min.

Maschinen auf dem Flughafen Leipzig/Halle (Archivbild): In der Nacht zum Mittwoch wurde der Betrieb zeitweise eingestellt. (Quelle: IMAGO/EHL Media/Erik-Holm Langhof/imago)

Eine Drohne fliegt unerlaubt über den Flughafen Leipzig – und ruft die Bundespolizei auf den Plan. Eine ukrainische Airline rückt in den Fokus.

Am Leipziger Flughafen ist eine Drohne nach Angaben eines Nato-Sprechers in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs gesichtet worden. Die Polizei habe das Fluggerät in der Nacht gesichert. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen vom Morgen sollen an der Drohne Sprengstoff und ein Zünder befestigt gewesen sein, zuvor berichtete die „Bild“ über den Vorfall.

In der Nacht zum Mittwoch wurde zwischenzeitlich der Flugbetrieb eingestellt. Mehrere Flugzeuge mussten laut der Polizeidirektion Leipzig umgeleitet werden. Der Vorfall ereignete sich laut der „Leipziger Volkszeitung“ (LVZ) gegen Mitternacht – bereits um 1.55 Uhr konnte der Betrieb teilweise wieder aufgenommen werden.

  • Nach Blitzschlag: Schwäbische Stadt nach Unwetter zweigeteilt
  • Raser aus den Niederlanden: Mit Tempo 235 über die A3 – Polizei stoppt Porschefahrer

Die Polizei spricht in der Mitteilung von einem „sicherheitsrelevanten Vorfall“. Teile des Flughafens sind wegen den Ermittlungen weiterhin gesperrt.

Verdächtiger Gegenstand bei ukrainischer Maschine

Laut der LVZ wurde der verdächtige Gegenstand im Bereich einer Frachtmaschine von der ukrainischen Antonov Airlines entdeckt. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs laufen große Teile des Betriebs der Airline über den Flughafen Leipzig/Halle. Mehrere Transportflugzeuge der Fluggesellschaft sind auf dem Flughafen stationiert.

Der verdächtige Gegenstand wurde auf der Südpiste des Flughafen entdeckt. Die Bundespolizei habe ihn mithilfe eines Sprengstoffroboters begutachtet. Aktuell besteht laut Mitteilung keine Gefahr. Laut Mitteilung ist die Südpiste noch immer gesperrt.

Aktie.
Die mobile Version verlassen