Oktober 9, 2026 5:37 p.m. CEST

Nach 21 Jahren in der ARD-Seifenoper

Dirk Galuba verrät, warum er bei „Sturm der Liebe“ aufhört


09.10.2026 – 16:31 UhrLesedauer: 2 Min.

Dirk Galuba: Nach mehr als zwei Jahrzehnten macht er Schluss mit seiner Serienfigur Werner Saalfeld. (Quelle: Hannes Magerstaedt/Getty Images))

Schauspieler Dirk Galuba war in den vergangenen 21 Jahren bei „Sturm der Liebe“ zu sehen. Nun spricht er über die Gründe für seinen Rückzug.

Fünf Drehtage pro Woche, über zwei Jahrzehnte lang: Als Werner Saalfeld gehörte Dirk Galuba zum festen Kern des ARD-Dauerbrenners „Sturm der Liebe“. Jetzt hat er über seinen Abschied vom täglichen Drehbetrieb gesprochen.

Im Interview mit „Bunte“ erklärte der 86-Jährige die Beweggründe für diesen Schritt: „21 Jahre sind eine lange Zeit, besonders bei dem hohen Drehpensum, das eine tägliche Serie nun einmal hat. Andere Engagements, aber auch Hobbys treten in den Hintergrund.“ Weiter sagte er: „Ähnlich wie Werner [Anm. d. Red.: sein Seriencharakter] wollte auch ich mich stärker auf mein Privatleben fokussieren.“

Dirk Galuba möchte mehr Zeit für sein Privatleben

Mit zunehmendem Alter habe sich sein Blick auf die eigene Zeit verändert. „Je älter man wird, desto bewusster geht man mit seiner Zeit um“, sagte Galuba. Er wolle die verbleibende Zeit stärker mit den Menschen verbringen, die ihm nahestehen. Komplett aus der Schauspielerei zurückziehen will er sich aber nicht – der Beruf solle lediglich nicht mehr so viel Raum einnehmen wie früher.

Dirk Galuba, Antje Hagen und Sepp Schauer (v.l.): 2025 hatte die ARD-Soap 20. Jubiläum. (Quelle: IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON)

Seine „Sturm der Liebe“-Serienfigur zieht nach Rom

Über sein „Sturm der Liebe“-Alter-Ego meinte Galuba: „Werner hat endlich die große Liebe gefunden und ist dafür auch bereit, ein neues Leben fern von Bichlheim zu beginnen. Ein Mann der Tat, genau wie wir ihn kennen.“ Und der Schauspieler verriet, dass er den „Fürstenhof nach so langer Zeit natürlich nicht“ ganz loslassen könne. Er greife „das ein oder andere Mal in gewohnter Manier in das Geschehen ein“ und ziehe „geschickt die Strippen“, so der 86-Jährige.

Mit dieser Lösung ist Galuba zufrieden: „Wenn man eine Figur über eine so lange Zeit verkörpert, ist man dieser auch besonders verbunden.“

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