November 4, 2026 9:12 p.m. CET

Einführung im November

Digitaler Führerschein – ADAC gibt wichtigen Hinweis

04.11.2026 – 11:54 UhrLesedauer: 1 Min.

Digitaler Führerschein (Bildmontage): Künftig braucht man in Deutschland die Karte im Inland nicht mehr. (Quelle: IMAGO/Bernd Feil/M.i.S./imago)

Ende November soll der Führerschein aufs Smartphone kommen. Doch wer damit ins Ausland fährt, sollte trotzdem etwas nicht zu Hause lassen.

Ende November können Autofahrerinnen und Autofahrer in Deutschland ihren Führerschein erstmals auf dem Smartphone vorzeigen. Künftig soll der digitale Führerschein dann über die i-Kfz-App des Kraftfahrt-Bundesamtes verfügbar sein soll. Der ADAC begrüßt die Neuerung, weist aber darauf hin, dass der digitale Nachweis zunächst ausschließlich in Deutschland anerkannt wird.

Wer die i-Kfz-App des Kraftfahrt-Bundesamtes nutzt, kann seinen Führerschein dort hinterlegen und ihn bei einer Kontrolle auf dem Handy vorzeigen. Der Kartenführerschein bleibt daneben weiterhin gültig; die Nutzung der digitalen Version ist freiwillig.

Europäische Lösung noch Jahre entfernt

Wer ins Ausland fährt, sollte aber trotzdem den Kartenführerschein einpacken. Der ADAC macht deutlich, dass der digitale Führerschein zunächst nur innerhalb Deutschlands gilt. Zwar sehe die neue EU-Führerscheinrichtlinie auch einen europaweit gültigen digitalen Führerschein vor, bis dieser tatsächlich nutzbar sei, könne es aber noch Jahre dauern.

Der ADAC sieht in der Einführung einen Fortschritt: Der digitale Führerschein „erleichtert den Alltag von Autofahrerinnen und Autofahrern und ist ein weiterer wichtiger Schritt bei der Digitalisierung von Verwaltungsleistungen“. Gleichzeitig betont der Automobilclub, es sei „entscheidend“, dass „die Nutzung freiwillig bleibt und der bisherige Kartenführerschein weiterhin uneingeschränkt verwendet werden kann“. Außerdem müsse der digitale Führerschein im Alltag zuverlässig funktionieren und der Datenschutz gesichert sein.

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