Juli 17, 2026 9:05 a.m. CEST

Modern-Talking-Comeback?

Dieter Bohlen bietet Thomas Anders Versöhnung an

Aktualisiert am 17.07.2026 – 06:41 UhrLesedauer: 2 Min.

Modern Talking: Stehen Thomas Anders und Dieter Bohlen vor einem erneuten Comeback? (Quelle: IMAGO)

Versöhnung bei Modern Talking? Dieter Bohlen wirbt öffentlich um Thomas Anders. Bei einer Sache aber sind sich die beiden noch uneins.

Zwischen Dieter Bohlen und Thomas Anders könnte nach langem Zwist wieder Bewegung entstehen: Der in Tötensen bei Hamburg lebende Bohlen hat seinen einstigen Bühnenpartner nach eigenen Angaben angesprochen und wirbt inzwischen offen für gemeinsame Projekte unter dem Namen Modern Talking. Denkbar seien für ihn dabei auch Live-Auftritte oder ein Musical.

Wie Bohlen der „Bild“ sagte, liegen mehrere Angebote aus der Branche vor. Im Gespräch seien demnach eine Dokumentation, ein Musical sowie zehn Konzerte rund um den Globus.

Dieter Bohlen spricht in Podcast über Modern-Talking-Comeback

Dass er den alten Konflikt hinter sich lassen will, stellte der Musikproduzent mit deutlichen Worten klar: „Ich finde es Kinderkacke, wenn man seit vielen Jahren wegen irgendwas, was Thomas mal gemacht hat oder was ich gemacht habe, nicht zumindest mal darüber nachdenkt, unseren gemeinsamen Erfolg noch mal aufleben zu lassen.“ Groll hege er keinen mehr: „Thomas ist ja nicht mein Feind. Ich laufe ja nicht mit Hass im Bauch seit Jahren rum. Das ist ja schon lange verflogen.“

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Im Podcast „Hopf & Kettner“ ging Bohlen in dieser Woche sogar noch einen Schritt weiter. „Ich würde ihn sogar drücken und umarmen und sagen, komm Thomas, wollen wir diese ganze Scheiße nicht ein für allemal vergessen?“, sagte er dort. Zugleich blieb er skeptisch, ob ein Neuanfang von Dauer wäre: „Also ich weiß nicht, ob wir uns dann vielleicht wieder verkrachen. Wir sind natürlich völlig verschieden. Ich war ja immer dieser laute, direkte und er war ja immer so der nicht laute, nicht direkte, so mehr so hintenrum.“

Dieter Bohlen hat Thomas Anders bereits zum Comeback befragt

Chancen für ein Comeback rechnet sich der DSDS-Juror vor allem im Ausland aus. Gerade in Südamerika und Osteuropa sei die Nachfrage nach Modern Talking ungebrochen groß, so seine Einschätzung; aber auch in Deutschland trauten sich beide noch das Füllen großer Hallen zu.

Den ersten Schritt hat Bohlen nach eigener Darstellung bereits getan. „Nicht ich allein bin Modern Talking. Wir beide sind Modern Talking. Deswegen habe ich Thomas gefragt, ob wir nicht wieder was gemeinsam machen wollen“, wird in der „Bild“ zitiert.

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