„Das war kompletter Schwachsinn“
Johann Lafer verrät: Diesen Moment seines Lebens bereut er
19.07.2026 – 16:27 UhrLesedauer: 1 Min.
Zwischen Restaurantküche und Familienleben musste Johann Lafer über viele Jahre Prioritäten setzen. Rückblickend würde er manche Entscheidungen anders treffen.
Johann Lafer zeigt Reue. Der TV-Koch feierte in seinem Leben große berufliche Erfolge. Die gingen jedoch in manchen Fällen wohl auf Kosten seines Familienlebens, wie er in einem aktuellen „Bild“-Interview erzählt hat.
Besonders bewegt den 68-Jährigen eine Situation rund um die Geburt seines Sohnes. „Ich war nicht immer da, wenn es wichtig war“, erzählt Lafer im Gespräch mit der Zeitung und wird konkret: „Ich bereue bis heute, dass ich bei der Geburt unseres Sohnes nicht dabei sein konnte, weil Bundeskanzler Schröder zum Frühstück im Restaurant saß.“
Das würde er nach eigenen Angaben heute nicht mehr machen: „Das war kompletter Schwachsinn. Ich habe heute noch ein schlechtes Gewissen meiner Frau gegenüber und meiner Familie.“
„Der beschäftigt sich mit mir“
Mit seiner Frau Silvia hat Lafer zwei Kinder, Jennifer und Jonathan. Trotz der hohen beruflichen Belastung habe er versucht, die Zeit mit ihnen bewusst zu nutzen. „Wenn ich da war, war ich ganz da.“ Besonders in Erinnerung geblieben seien ihm die Montage, an denen sein Restaurant geschlossen war, und sie Ausflüge gemacht hätten. „Das sind Momente, die ich nie vergessen kann, weil sie so nah waren. So intensiv. Die Kinder haben gemerkt: Aha, der telefoniert jetzt nicht immer gleichzeitig. Der beschäftigt sich mit mir.“
Lafer erklärt, dass es in seinem Leben zwar Rückschläge gab, er aber immer wieder aufgestanden sei: „Auch deswegen, weil ich immer wusste: Meine Frau und die Kinder lieben mich wirklich.“
