August 13, 2026 10:36 p.m. CEST

Bei Netflix

Jetzt streamen: Einen der erfolgreichsten Romane der letzten Jahre


13.08.2026 – 14:45 UhrLesedauer: 2 Min.

Daisy Edgar-Jones spielt Kya: Das Mädchen wird fälschlicherweise verdächtigt. (Quelle: imago)

2022 wurde „Der Gesang der Flusskrebse“ verfilmt. Das Projekt erhielt nicht nur Unterstützung von Stars, sondern auch eine mysteriöse Hintergrundgeschichte.

Wer gerne liest, ist in den letzten Jahren kaum an dem Bestseller-Roman vorbeigekommen. In den USA wurde das Buch 2019 mehr als jedes andere verkauft und auch in Deutschland feierte es Erfolge. 2020 befand es sich in jeder Woche unter den Top-20 der Spiegel-Bestsellerliste. Auch der Film schlug große Wellen, allerdings nicht allein durch die Verfilmung.

Darum geht es in „Der Gesang der Flusskrebse“

Das kleine Küstenstädtchen Barkley Cove wird von einem Mord in Unruhe versetzt. Die Gerüchte verbreiten sich schnell. Bald ist sich das Dorf einig, dass das Marschmädchen Kya die Täterin sein muss. Sie lebt zurückgezogen in der Wildnis und ist den Dorfbewohnern schon lange ein Dorn im Auge. Dass sie als junge Frau mit dem Opfer angebandelt hatte, bestätigt nur die Vermutungen der Dörfler.

So sehenswert ist „Der Gesang der Flusskrebse“

Der Film von 2022 ist eine Adaption des gleichnamigen Buchs von Delia Owens. Nach der Veröffentlichung 2018 wurde der Roman zum internationalen Bestseller. Entsprechend groß waren die Erwartungen für die Mystery-Thriller-Verfilmung mit Daisy Edgar-Jones in der Hauptrolle.

Die Filmdatenbank IMDb bewertet den Film mit 7,2 von 10 Sternen. Auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes vergeben Kritiker nur 34 Prozent, Zuschauer dagegen überdurchschnittliche 96 Prozent. „Der Gesang der Flusskrebse“ ist ab sofort bei Netflix im Stream verfügbar.

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Dieser Star ist Fan der Buchvorlage

Das Buch hat seit 2018 viele Fans gesammelt, darunter auch Pop-Ikone Taylor Swift. Als die Verfilmung startete, meldete sich Taylor Swift selbst bei den Zuständigen, um eine Zusammenarbeit vorzuschlagen. Der Song „Carolina“ von Taylor Swift spielt im Abspann und brachte dem Film einige Award-Nominierungen ein, darunter eine Golden Globes Nominierung als Bester Song.

Reese Witherspoon, eine der Produzentinnen, erzählte im Interview mit dem Unterhaltungsmagazin Variety von dem Moment: „Dass Taylor Swift einen Song geschrieben hat, der auf den Figuren des Films basiert, war das größte Geschenk, das wir hätten bekommen können.“

Biographische Parallelen zum Leben der Autorin

Sowohl Buch als auch Film sind Werke der Fiktion. Als die Geschichte zunehmend Aufmerksamkeit erhielt, wurde jedoch bekannt, dass die Biografie der Autorin eine Parallele zur Geschichte hat.

Delia Owens ist Zoologin und hat viele Jahre in Afrika gelebt und geforscht. Über die Zeit dort schrieb Owens ein Buch und mehrere Fachartikel. Auch eine Doku wurde 1996 gedreht. In dieser ist neben den Forschungen auch zu sehen, wie ein Wilderer erschossen wird. Die Zeitschrift „The Atlantic“ veröffentlichte Jeffrey Goldbergs Recherchen zu dem Thema, die unter anderem nahelegen, dass der Fall bis heute nicht geklärt ist und Owens laut Behörden befragt werden soll.

Seit die Vergangenheit Owens‘ bekannt geworden ist, halten sich unter Zuschauern hartnäckig die Vermutungen, dass der Mord in „Der Gesang der Flusskrebse“ durchaus biografische Züge haben könnte.


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