September 17, 2026 4:34 a.m. CEST

„Das sollte im Profisport nicht passieren“

Nach Werbebanner-Panne: Der SC Magdeburg meldet sich zu Wort

16.09.2026 – 15:58 UhrLesedauer: 2 Min.

Bennet Wiegert: Der Trainer des SC Magdeburg äußerte sich nach dem Spiel gegen Wetzlar deutlich. (Quelle: IMAGO/Franziska Gora/Jan Huebner)

Der SC Magdeburg hat nach einem Problem mit den Bodenaufklebern in der Halle Klarheit geschaffen. Die Ursache ist gefunden.

Nach einer Werbebanner-Panne beim Bundesliga-Heimspiel gegen die HSG Wetzlar hat der SC Magdeburg die Ursache für die rutschigen Bodenaufkleber ermittelt. Der Klub kündigt an, den gesamten Spielboden vor dem nächsten Heimspiel neu zu verkleben.

Beim 38:30-Sieg der Magdeburger am vergangenen Sonntag hatten sich im Spielverlauf mehrere Bodenaufkleber vom Hallenboden gelöst. Betroffen waren acht Aufkleber links und rechts der Spielfeldmitte. Sie mussten nach und nach entfernt werden, um die Partie ordnungsgemäß zu Ende bringen zu können und die Spieler vor Verletzung zu schützen. Zuvor war unter anderem ein Wetzlar-Spieler auf der Werbung ausgerutscht.

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In einer Vereinsmitteilung erläuterte SCM-Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt die Hintergründe: „Nach Prüfung aller Informationen ist die mangelnde Haftung der acht Bodenaufkleber links und rechts der Spielfeldmitte auf ein kurzfristiges Versetzen der Bodenaufkleber im Zusammenhang mit einem anschließend zu schnellen Reinigen der Spielfläche zurückzuführen. Dadurch konnte Flüssigkeit unter die besagten Bodenaufkleber gelangen, die dann im Verlauf der Begegnung sukzessive ihre Haftung verloren haben.“

Kein strukturelles Problem

Der Klub ließ sich vom Hersteller bestätigen, dass der Arenaboden, das Aufklebermaterial und die eingesetzten Reinigungsmittel zertifiziert seien und flächendeckend in der Handball-Bundesliga zum Einsatz kämen. Ein grundsätzliches Problem schloss Schmedt aus.

Cheftrainer des SC Magdeburg, Bennet Wiegert, hatte das Thema nach der Partie beim Sender Dyn deutlich angesprochen: „Wenn da der Junge bei Magnus (Saugstrup, Anm. d. Red.) ins Knie reinrutscht und wir haben eine schwere Knieverletzung, dann ist das eine Riesenkatastrophe und das kann man auch deutlich unterstreichen, das ist eine Riesenscheiße. Dafür kann ich mich nur entschuldigen, weil das hier unsere Arena ist.“ Und weiter: „Das sollte uns im Profisport (…) nicht passieren.“

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