September 18, 2026 9:41 a.m. CEST

Vollmond im September

Der Maismond kommt – was steckt hinter dem Namen?


18.09.2026 – 07:42 UhrLesedauer: 2 Min.

Vollmond im September: Er wird in diesem Jahr sowohl als Maismond als auch als Erntemond bezeichnet. (Quelle: IMAGO/Wassilis Aswestopoulos/imago)

Am 26. September steht der Vollmond am Himmel. In diesem Jahr trägt er neben dem Namen Maismond auch die Bezeichnung Erntemond. Doch warum heißt der Mond eigentlich so?

Himmelsbeobachter können sich Ende September auf den nächsten Vollmond freuen. Am 26. September erreicht der Mond seine volle Phase. Der September-Vollmond wird häufig als Maismond bezeichnet. In diesem Jahr kommt noch ein weiterer Name hinzu: Er ist zugleich der sogenannte Erntemond.

Doch was haben Mais und Ernte mit dem Mond zu tun?

Vollmond im September: Warum heißt er Maismond?

Der Name Maismond ist eine Übersetzung der englischen Bezeichnung Corn Moon. Sie geht auf traditionelle Mondnamen indigener Völker Nordamerikas zurück. Der Name bezieht sich auf die Zeit im Spätsommer und Frühherbst, in der Mais geerntet wurde. Auch andere traditionelle Namen für den September-Vollmond beziehen sich auf die jahreszeitlichen Veränderungen und die Ernte.

Dabei ist wichtig: Der Mond selbst hat natürlich nichts mit Mais zu tun. Der Name beschreibt vielmehr die Jahreszeit, in der der Vollmond erscheint.

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2026 ist er auch ein Erntemond

Der Begriff Erntemond beziehungsweise Harvest Moon folgt einer anderen Regel. Er bezeichnet nicht grundsätzlich den September-Vollmond, sondern den Vollmond, der zeitlich am nächsten an der Herbst-Tagundnachtgleiche liegt. Diese fällt auf den 22. oder 23. September.

In diesem Jahr ist das der Vollmond am 26. September. Deshalb trägt er 2026 beide Bezeichnungen: Maismond und Erntemond.

Das ist allerdings nicht jedes Jahr so. Wenn der Vollmond im Oktober näher an der Herbst-Tagundnachtgleiche liegt, wird dieser zum Erntemond. Der September-Vollmond kann dann weiterhin als Maismond bezeichnet werden.

Warum ist der Erntemond etwas Besonderes?

Der Erntemond hat eine Besonderheit, die schon lange vor elektrischer Beleuchtung von Bedeutung war: Rund um den Vollmond geht der Mond an mehreren Abenden vergleichsweise früh nach Sonnenuntergang auf.

Dadurch steht in den Abendstunden zusätzliches natürliches Licht zur Verfügung. Für Menschen, die früher auf den Feldern arbeiteten, konnte das die Erntezeit verlängern. Daher stammt die besondere Bedeutung des Erntemonds.

Die Mondphasen sind abhängig von den wechselnden Positionen von Sonne, Erde und Mond zueinander. (Quelle: ha)

Wann ist der Maismond zu sehen?

Der Vollmond erreicht am 26. September um 18.49 Uhr seine volle Phase. Zu diesem Zeitpunkt steht der Mond in Deutschland allerdings noch nicht überall über dem Horizont. Für die Beobachtung ist deshalb vor allem der Abend interessant.

Wer den Mond möglichst eindrucksvoll sehen möchte, sollte auf einen freien Blick zum östlichen Horizont achten. Beim Auf- und Untergang kann der Mond zudem besonders groß erscheinen. Das ist allerdings eine optische Täuschung und bedeutet nicht, dass der Mond tatsächlich größer ist.

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