Juli 22, 2026 12:39 a.m. CEST

Offensive im Öffentlich-Rechtlichen

ZDF startet neue Zusammenarbeit mit Privatsender


21.07.2026 – 20:42 UhrLesedauer: 2 Min.

ZDF-Inhalte sollen künftig auch auf Joyn zu sehen sein. (KI-generiertes Symbolbild) (Quelle: (KI-generiertes Symbolbild) Copyright: ProSiebenSat.1. /ZDF)

Das ZDF und ProSiebenSat.1 erweitern ihre gemeinsamen Kooperationen. Das neue Angebot soll schon Ende dieses Jahres starten.

Die beiden Unternehmen verkündeten, dass sie bei Streamingangeboten künftig noch mehr zusammenarbeiten wollen. Wie das ZDF am Dienstag mitteilte, wurde „eine wegweisende Vereinbarung zur Einbindung von On-Demand-Inhalten des ZDF auf Joyn geschlossen“. Joyn ist die Streaming-Plattform von ProSiebenSat.1. „Der operative Start ist für das vierte Quartal 2026 geplant“, hieß es weiter.

Mit der neuen Zusammenarbeit sollen ausgewählte Beiträge aus dem Streamingangebot des ZDF künftig auch auf der Plattform Joyn verfügbar sein. Nutzer werden dann Inhalte des ZDF direkt über Joyn abrufen können. Wichtig ist dabei auch, dass die ZDF-Inhalte auf Joyn kostenlos und werbefrei zur Verfügung stehen werden. Außerdem bleibt die redaktionelle Hoheit über diese Inhalte beim ZDF.

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Die Sender sind überzeugt, dass die Kooperation für ihr Publikum vor allem mehr Komfort bedeutet. „Wer Joyn nutzt, erhält dann – neben den bereits verfügbaren Live-Sendern des ZDF – auch on-demand einen einfacheren Zugang zu dem breiten Spektrum an Nachrichten, Dokumentationen, Kultur-, Factual- und Unterhaltungsangeboten des ZDF.“ Es wurde allerdings auch betont, dass das Streaming-Portal des ZDF die zentrale digitale Heimat des öffentlich-rechtlichen Angebots bleibt.

Für Dr. Florian Kumb, Direktor Audience des ZDF, ist die Kooperation eine Stärkung für Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender. „Unser Auftrag ist es, möglichst viele Menschen mit unseren hochwertigen Angeboten zu erreichen“, erklärte er. „Wenn ZDF-Streaming-Inhalte künftig auch auf Joyn auffindbar sind, stärken wir die Sichtbarkeit öffentlich-rechtlicher journalistischer Angebote im digitalen Raum.“

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