Oktober 20, 2026 8:55 a.m. CEST

Bei ProSieben

Dieser Sci-Fi-Film wurde fast von einem Gabelstapler zerstört


Aktualisiert am 20.10.2026 – 07:29 UhrLesedauer: 3 Min.

„Das fünfte Element“: Im Sci-Fi-Spektakel spielte Bruce Willis Taxifahrer Korben Dallas. (Quelle: United Archives/imago-images-bilder)

Dystopien und Zukunftsszenarien sind alles andere als düster. Luc Besson setzte mit „Das fünfte Element“ ein Farbspektakel um, das zum Kultfilm avancierte.

Fliegende Taxis, fiese Aliens und verrückte Geistliche: Als Regisseur Luc Besson seinen Science-Fiction-Film „Das fünfte Element“ in Produktion schickte, schien keine Idee zu abwegig zu sein. Verpackt in einer bunten Ansammlung von Kreativität landete der französische Filmemacher einen kommerziellen Hit, der weltweit 263,9 Millionen US-Dollar einspielte. Bei den Dreharbeiten ging es ähnlich verrückt zu.

Darum geht es in „Das fünfte Element“

New York im Jahre 2214: Die Stadt ist zu einem futuristischen Moloch verkommen, in dem die Wolkenkratzer bis in den Himmel gewachsen sind, fliegende Autos zur Normalität geworden sind und die Bevölkerung ein Mix aus Mensch und Alien ist. Für Taxifahrer Korben (Bruce Willis) gehört all dies zum Alltag, wenn er sich seinen Weg durch die Häuserschluchten bahnt.

Als geschiedener Mann träumt Korben von simpleren Dingen: eine Frau an seiner Seite würde ihm zum Glück reichen. Zufällig fällt ihm Leeloo (Milla Jovovich) ins Taxi und bringt sein Leben durcheinander. Schnell bemerkt er, dass die neue Bekanntschaft ein höheres Wesen ist, das eine dringende Warnung an die Menschheit bei sich trägt.

So sehenswert ist „Das fünfte Element“

Die schrillen Kostüme und ungewöhnlichen Charaktere verhalfen dem Sci-Fi-Spaß zwar zum Kult, doch bei der Presse stieß das Werk von Besson dennoch auf Kritik. Filmkritiker Roger Ebert fasste es in seiner Wertung folgendermaßen zusammen:

„Das soll nicht heißen, dass es sich dabei unbedingt um einen guten Film handelt. Es ist eher ein Sammelsurium, das auch großartige Momente enthält. Wie „Metropolis“ (1926) oder „Blade Runner“ bietet er so außergewöhnliche Visionen, dass man seine Kritik beiseite schiebt und einfach nur dankbar ist, sie sehen zu dürfen.“

Von der internationalen Filmdatenbank „IMDb“ gab es eine solide Wertung von 7,6 bei zehn möglichen Punkten. Das Bewertungsportal „Rotten Tomatoes“ zeigt ebenfalls 70 Prozent auf Experten- und 87 Prozent auf Publikumsseite auf.

„Das fünfte Element“ war am Montag, 19. Oktober 2026, um 22.40 Uhr bei ProSieben zu sehen. Wer die Ausstrahlung verpasst hat, kann Luc Bessons Film bei Netflix kostenfrei im Abo streamen.

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Zerstörung und Glücksgefühle am Set

Die Produktion von „Das fünfte Element“ verlief ähnlich wild und setzte die Crew unter großen Druck. Beim Transport der Filmdosen unterlief den Mitarbeitern am Flughafen Los Angeles ein schwerer Fehler:

Ein Gabelstapler rollte über die wertvollen Pakete und zerstörte dabei fast vollständig die bekannte „Opern“-Szene, berichtet das Filmmagazin „ScreenRant“. Glücklicherweise war ausreichend Material vorhanden, um die Szene dennoch im fertigen Film zu verwenden.

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