August 8, 2026 7:59 a.m. CEST

Maximilian Wittek berichtet über Verletzung

Bochumer Profi entging knapp einer Amputation


08.08.2026 – 02:48 UhrLesedauer: 1 Min.

Maximilian Wittek (r) verletzte sich im Mai. Jetzt sprach er über die Diagnose (Archivbild). (Quelle: David Inderlied/dpa/dpa-bilder)

Die Oberschenkelverletzung von Maximilian Wittek Mitte des Jahres war sehr schwer: Nur eine Not-OP rettete sein Bein, berichtet er zum Saisonauftakt.

Im Mai musste der Bochumer Profi Maximilian Wittek verletzt vom Platz gehen, die Saison war für ihn zu Ende. Zum Auftakt der 2. Bundesliga verlor sein Verein gegen Hertha BSC. Wittek offenbarte gegenüber der Presse die Hintergründe seiner Verletzung.

Die Ärzte hätten bei ihm ein Kompartmentsyndrom im Oberschenkel festgestellt, zitiert Sport1.de den Fußballer. Es habe eine Not-OP gegeben, um eine Amputation zu vermeiden. Jetzt habe er eine 20 Zentimeter lange Narbe am Bein.

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„Ich kann es kurz zusammenfassen: Ich war zuhause, der Oberschenkel ist angeschwollen. Ich hatte dann einfach kein gutes Gefühl. Manchmal ist man dann ein harter Hund und schmeißt sich zum Schlafen eine Schmerztablette rein. Das habe ich, Gott sei Dank, nicht gemacht“, sagte Wittek am Sky-Mikrofon.

Wenn er länger geschlafen hätte, hätte es auch schlimm ausgehen können, fügte er hinzu. Beim Kompartmentsyndrom schwillt eine Muskelgruppe stark an und klemmt Blutgefäße ein. Diese können dann die Muskeln nicht mehr versorgen, es kann schwere Schäden geben, in manchen Fällen muss sogar amputiert werden.

Maximilian Wittek hatte Glück, sein Muskel ist heil geblieben, berichtet er. Sein Arzt habe gleich das richtige Gespür gehabt und die rettende Operation veranlasst. Er habe danach mit der Reha begonnen und war zum ersten Spieltag der neuen Saison wieder fit.

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