Juli 28, 2026 3:06 a.m. CEST

Gegen Handy-Sucht und Vereinsamung

Gemeinsam unterwegs: Neuer Spazierclub in Dresden

27.07.2026 – 16:43 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein warmer Tag in Dresden (Archivbild): Die Stadt ist um einen Spazierclub reicher. (Quelle: imago stock&people)

Ein neuer Spazierclub will Menschen in Dresden zusammenbringen. Das Interesse ist groß: Schon vor dem ersten Treffen haben sich Hunderte Interessierte gemeldet.

In Berlin und Leipzig ist das Konzept bereits erfolgreich – nun hat auch Dresden einen eigenen Spazierclub. Initiator ist der 24-jährige Dresdner Konrad Höferth. Mit regelmäßigen gemeinsamen Spaziergängen möchte er Menschen zusammenbringen und neue Begegnungen ermöglichen. Darüber berichten die „Sächsische Zeitung“ und „TAG24“.

Das erste Treffen fand am Sonntag an der Frauenkirche stattf. Dabei spazierte eine Gruppe von etwa 200 Menschen gemeinsam entlang der Elbe. Eine Anmeldung war zunächst nicht erforderlich. Laut Höferth soll das Angebot bewusst niedrigschwellig sein und sich an alle richten, die neue Menschen kennenlernen möchten – unabhängig von Alter, Herkunft oder Wohnort, so die „Sächsische Zeitung“.

Die Idee entstand nach Angaben des 24-Jährigen bereits vor einiger Zeit. Inspiriert wurde er von Spazierclubs in Berlin und Leipzig, deren Organisatoren er auch persönlich kennengelernt habe. Ausschlaggebend für die Umsetzung sei die große Resonanz auf seinen Instagram-Auftritt gewesen. Schon vor dem offiziellen Start hätten sich zahlreiche Interessierte gemeldet und nach dem ersten Termin gefragt.

Auch die zugehörige WhatsApp-Gruppe wächst rasant. Nach Informationen der „Sächsischen Zeitung“ zählt sie inzwischen Hunderte Mitglieder.

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Nach Angaben des Initiators gegenüber der „Sächsischen Zeitung“ soll der Spazierclub vor allem eine Alternative zur digitalen Welt schaffen. Ziel sei es, Menschen in entspannter Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu bringen und Hemmschwellen beim Kennenlernen abzubauen. Anders als klassische Wander- oder Sportgruppen stehe nicht die körperliche Leistung im Vordergrund, sondern der soziale Austausch.

Einen kommerziellen Hintergrund habe das Projekt nicht. Höferth habe den Spazierclub aus persönlichem Interesse gegründet, um selbst neue Kontakte zu knüpfen. Sollte das Angebot gut angenommen werden, sollen die gemeinsamen Spaziergänge künftig regelmäßig stattfinden.

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