September 7, 2026 8:57 a.m. CEST

EU-Kommission stellt klar

US-Abkommen schützt Europas Pharmafirmen wohl vor Zöllen

26.09.2025 – 11:36 UhrLesedauer: 1 Min.

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump (Archivbild): Ihr verhandletes Abkommen gilt offenbar auch für Medikamente. (Quelle: Jacquelyn Martin/AP/dpa/dpa-bilder)

Erst war der Schock für Deutschlands Pharmabranche groß: Donald Trump hat 100-Prozent-Zölle auf Medikamente angekündigt. Doch jetzt gibt die EU-Kommission Entwarnung.

Das Zollabkommen zwischen den USA und der EU schützt europäische Pharmaunternehmen nach Einschätzung der EU-Kommission vor neu angekündigten US-Zöllen auf Arzneimittel. In der gemeinsamen Erklärung vom August sei eine „eindeutige und umfassende Obergrenze von 15 Prozent für EU-Exporte“ festgehalten, teilte ein Kommissionssprecher der Nachrichtenagentur AFP mit. Dies stelle „eine Art Absicherung dar, dass für europäische Wirtschaftsakteure keine höheren Zölle eingeführt werden“, erläuterte er.

Der Kommissionssprecher verwies am Freitag auf eine Passage in der gemeinsamen Erklärung von USA und EU zu dem Abkommen, der sich auf die Obergrenze von 15 Prozent auch für Arzneimittel bezieht. Die EU und die USA arbeiteten „weiterhin gemeinsam an der Umsetzung“ der gegenseitigen Verpflichtungen, erklärte er.

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